Die Herstellung von Cannabidiol

Die Herstellung von Cannabidiol

Cannabidoil wird, wie schon bekannt, aus der Cannabispflanze gewonnen. Dabei werden spezielle Züchtungen verwendet, die von Natur aus, einen verschwindend geringen Anteil von THC aufweisen. Umgangssprachlicher wird dieser Hanf auch als Nutzhanf bezeichnet.
Gezüchtet in großen Mengen werden die Pflanzen unter Bio-Qualität wachsen gelassen, bis diese genug Nutzstoff enthalten, um geerntet zu werden. Ist es soweit, stehen verschiedene Extraktionsmethoden zur Verfügung. Welche angewendet wird, hängt dabei vor allem vom favorisierten Endprodukt ab.

Extrahiert wird mittels:

1) CO2-Extraktion
2) Öl-Extraktion
3) Alkohol-Extraktion

Dabei hat jedes Verfahren seine Vor- und Nachteile. Was genau dabei geschieht, erfährst Du hier.

CO2-Extraktion

Hierbei handelt es sich um die wohl gebräuchlichste Art zur Extraktion von Cannabidiol. Sie wird auch als „Superkritische Extraktion“ bezeichnet. Das Verfahren ist sehr effizient und eignet sich optimal zur Gewinnung des Stoffes aus der Hanfpflanze.
Dabei werden Kohlendioxide in flüssiger Form verwendet. Mittels Druck und Erhitzen fungiert CO2 dabei als Lösungsmittel, welches dem Pflanzenmaterial die Wirkstoffe entzieht. Wenn Du gern mehr über dieses Verfahren wissen möchtest, sei dir dieser Artikel empfohlen.

Der größte Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass die Hanfpflanze nicht erhitzt wird. Somit nehmen hitzeempfindliche Stoffe keinen Schaden und können somit voll umfänglich extrahiert werden. Besonders für Vollspektrumöle ist dieses Verfahren wohl die Methode mit der höchsten Priorität. Denn so bleiben auch Terpene, Flavonoide und Phenole – ebenfalls Wirkstoffe, die das Wohlbefinden und die Funktion des menschlichen Körpers unterstützen, erhalten. Durch die Verwendung der ganzen Pflanze entsteht somit kein Verschnitt.

Nachteil ist bei der CO2-Extraktion allerdings der Preis. Denn es ist nicht nur die effektivste, sondern zugleich auch teuerste Methode. Des weiteren kann hier, durch die extrem Hohe Extraktion beim Geschmack ein Nachteil entstehen. Schärfer und Bitterer ist hier keine Seltenheit und gefällt nicht jedem Anwender.

Öl-Extraktion

Hier kommt Hitze zum Einsatz. Mittels einer Ölbasis – zumeist Oliven oder anderes hochwertiges Pflanzenöl, wird mittels Hitze Cannabidiol aus der Pflanze gezogen.

Hauptvorteil hierbei ist der Geschmack. Denn durch das Trägeröl wird dieser gemildert und wird als angenehmer empfunden.

Der große Nachteil besteht hier darin, dass sämtliche anderen kostbaren Stoffe zerstört werden. Es dient nur zur reinen Gewinnung von Cannabidiol. Zudem ist auch hier der Kostenfaktor erheblich, denn zur Extraktion werden nur die Pflanzenspitzen verwendet, da diese die höchste Cannabidiol-Konzentration aufweisen.

Alkohol-Extraktion

Hierbei wird der Wirkstoff durch Einweichen der Pflanzenspitzen über einen bestimmten Zeitraum in Alkohol gewonnen. Da Cannabidiol in Alkohol gut löslich ist, ein einfaches und dabei kostengünstiges Verfahren. Anschließend wird mittels Verdampfung das Alkohol-Cannabidiol-Gemisch konzentriert. Es entsteht eine klebrige Cannabdiol-Paste übrig.

Vorteil ist hier der Kostenpunkt.

Nachteilig ist auch hier zu nennen, dass nur die Pflanzenspitzen zur Gewinnung herangezogen werden. Zudem ist das Verfahren langwierig und es ist mit hohem Verlusten anderer Inhaltsstoffe zu rechnen.