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20.10.2012


Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
Kontakt Freiwilligendienste in Deutschland:

Tel.: 0721 354806-130
Fax: 0721 354806-181
E-Mail: fsj-bfd[at]freunde-waldorf.de

Internationale Freiwillige können sich für 12 Monate in einer sozialen Einrichtung in Deutschland engagieren.
Alles über die Rahmenbedingungen, Anforderungen und Leistungen hier.


21.09.2010
Verstrahlte Pfifferlinge im Handel entdeckt
Pfifferlinge aus Osteuropa sind manchmal strahlenbelastet.
Verstrahlte Pfifferlinge im Handel entdeckt
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29.03.2009
Der Reaktor lebt und tötet weiter

London (dpa) Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Zählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt.


17.02.2009
Lost Paradise
Ein neuer Film von Stefan Heinzel (89 Millimeter)


07.02.2009
IPPNW Presseinfo 06.02.2009
Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkische Dörfer


24.12.2008
Praxis der Visumsvergabe an der Deutschen Botschaft in Minsk, Belarus
Kleine Anfrage der Abgeordneten Marieluise Beck Bündnis 90/Die Grünen (Bremen)
PDF (2,4 MB)


10.04.2008
NRW-Landesversicherungen für das Ehrenamt


16.01.2007
Infos Reisen und Hilfslieferungen
Transit Polen nach Belarus.

Stiftungsbericht 2008 PDF Drucken E-Mail

Bericht von der Tätigkeit
BELARUSSISCHER GEMEINNÜTZIGEN STIFTUNG
"DEN KINDERN VON TSCHERNOBYL"
2007-2008

Die Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“ wurde 1989 als nichtstaatliche gesellschaftliche Organisation gegründet. Zur Zeit die Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“ ist Partnerin von mehr als 70 ausländischen Organisationen aus 9 Ländern der Welt, ist Mitglied vom „International Peace Bureau“, ist gesellschaftliche Expertin  der UNO und der OSZE zu den Problemen von Tschernobyl und ökologischen Migranten.

Die Freiwilligen der Stiftung zählen ungefähr 360 Personen, es bestehen 16 regionale Abteilungen und Unterstützungsgruppen in der Republik Belarus.

Vorstand der Stimmung:
  1. Gruschewoj Gennadij -- Vorstandsvorsitzender der BGS "Den Kindern von Tschernobyl"
  2. Perwuschina Lubowj
  3. Schawel Tatjana
  4. Maruschkewitsch Ludmila
  5. Samoletowa Regina
  6. Gruschewaja Irina
  7. Kusnezowa Olga
  8. Petrowa Marina
  9. Podobedowa Tamara

Entsprechend den Zielen und Aufgaben liegen die HAUPTRICHTUNGEN DER TÄTIGKEIT DER STIFTUNG "DEN KINDERN VON TSCHERNOBYL" im folgenden:
  • Aufdeckung der wirklichen  Auswirkungen der Tschernobylkatastrophe und der Gefahr der "friedlichen" Nutzung der Atomenergie für die Menschheit;
  • Schutz der Gesundheit, Sozialhilfe und Rehabilitation der Tschernobylkinder;
  • Humanitären Hilfe für  durch  Tschernobyl betroffene und bedürftige Familien;
  • Gründung lokaler Initiativgruppen in der Tschernobylzone sowie in den Umsiedlergebieten;
  • Einbeziehung der Jugendlichen in die aktive  Teilnahme an internationalen sozialen und Tschernobylprogrammen;
  • Aufbau und Initiieren lokaler Selbsthilfeprogramme,  Unterstützung sozial ausgerichteter Projekte (für Jugendliche, für ältere Menschen, für Behinderte, Gründung von Beratungszentren für Mädchen und Frauen, die unter Gewalt gelitten haben etc.);
  • Durchführung von Bildungsprogrammen in den Bereichen Ökologie, Menschenrechte, bürgerliche Selbstorganisation, Erziehung zur Weltkultur;
  • Teilnahme an internationalen Aktionen gegen die Entwicklung und Verbreitung der Atomkraftwerke, für den Ausstieg aus der Atomkraft, sowie für die Entwicklung alternativer Energiequellen. 


Im Rahmen der Realisierung der genannten Ziele und Aufgaben hat die Stiftung "Den Kindern von Tschernobyl" in den Jahren  2007 - 2008 ihre langjährigen Dauerprogramme fortgesetzt und neue Projekte geschaffen:

 

I.    ERHOLUNGSPROGRAM UND HUMANITÄRE HILFE

1. Kindererholungsaufenthalte (Koordianatorin des Erholungsprogram: Olga Daschkewitsch)

In Zusammenarbeit mit der Internationalen Assoziation für humanitäre Zusammenarbeit wurde die Erholund in 9 Ländern im Ausland gestaltet: Deutschland, Italien, Schweiz, Holland, Luxemburg, Kanada, USA, Japan, Polen  -  5 242 Kinder aus 34 belarussischen Regionen.

 

2.  "Lebensmittelpakete"

In diesem Programm wird ein neues Konzept der Zuteilung der humanitären Hilfe verwirklicht, wodurch die Schwierigkeiten der Konvoilieferungen vermieden werden. Für das vor allem im Ausland gespendete Geld besorgt die entsprechende Arbeitsgruppe der Stiftung die notwendigsten Lebensmittel für sozial schwache, bedürftige und kinderreiche Familien.
Ca. 1000 Familien aus:
  • Kreis Tschetschersk - Dorf Otor,
  • Kreis Bragin – Dorf W.Zhary,
  • Bychow,
  • Leute aus dem Wochenendeklub
  • entlassene Mädchen
haben in den Jahren 2007-2008 Lebensmittel mit Unterstützung der Initiativen: Caritas aus Betzdorf (R.Düber); Verein „den Kindern von Tschernobyl“ e.V., Lüneburg (U.Steuernagel); „Freunde der Kinder von Tschernbyl“ (R.Schwarz); „Kinderhilfe Tschernobyl Heimbach-Weiß“ (A.Brock) bekommen.

3.  Humanitäre Hilfe

Dank der Zusammenarbeit mit  ausländischen Partnern hat die Stiftung humanitäre Hilfe geleistet, indem sie Kinder- und Erwachsenenkleidung, Bettwäsche, Süßigkeiten, Hygieneartikel sowie Büroartikel übergeben könnte:
  • an 40 Mitglieder des Wochenendeklubs,
  • an 12 entlassene Mädchen,
  • an die Assoziation der Familien-Kinderheime (20 Familien),
  • an die Schulen im Dorf Rzhawka, in die Städte Bobrujsk und Bychow,

II.    MEDIZINISCHES PROGRAMM

In den Jahren 2007 - 2008 wurden Erholungsaufenthalte für die Kinder organisiert:

1.    Kranke Kinder

  • in Rostock für  4 Familien (Mütter mit Kindern) auf  Einladung der Initiative von Frau Ursula Timm),
  • in Berlin für Kinder mit der Onkologie in Begleitung von den Müttern (62 Personen) auf  Einladung der Ev. Johannesstift Berlin).
  • in Bergneustadt für  8 Familien (Mütter mit Kindern) auf  Einladung der Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“, Wiedenest),
  • in Berlin für 3 Familien (Mütter mit Kindern) auf Einladung der Initiative „Ev.Dreieinigkeitskirchengemeinde“, Berlin),
  • in Emsdetten und Bad Sassendorf für  24 Familien (Mütter mit Kindern) auf  Einladung der Initiative „Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld. Freizeit- und Bildungsstätte der katholischen Jugend Coesfeld e.V.“),
  • in Köln für Vladislau Govor  (Mütter mit Kindern) auf Einladung von Herrn Frank Nägele,
  • in Femarn für 12 Kinder (auf  Einladung des Verein „den Kindern von Tschernobyl“ e.V., Lüneburg)

2.    Behinderte Kinder

  • in Albstadt für 20 Kinder (auf Einladung des Vereins "Leben ohne atomare Bedrohung" Albstadt),
  • in Rostock für 20 Kinder (auf Einladung des Vereins "Ferien für Kinder von Tschernobyl", Rostock),
  • in Nordwalde für 10 behinderte Jugendlichen (Ev. Jugend-bildungsstätte Nordwalde unter Leitung von Frau Eva Beeres-Fischer)

3.    Diabeteskranke Kinder (Leiterin: Ludmila Maruschkewitsch)

Im Rahmen des Programms "Leben mit Diabetes"  für diabeteskranke Kinder wurden ca. 110 Kinder betreut. Diabetesschulen wurden durchgeführt:
  • im Sanatorium „Seliony Bor“ bei Minsk (dank der Unterstützung der Niedersächsischen Stiftung "Kinder von Tschernobyl") - 64 Kinder
  • in Kamenz (mit der Initiative von Herrn Georg Tietzen) - 80 Kinder

III.    SOZIALE PROJEKTE

1.    Wochenendeklub für alleinstehende ältere Menschen - „Generationsbrücke“

In den Jahren 2007-2008  wurde das Projekt  Wochenendeklub für alleinstehende ältere Menschen der Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum "Zukunftswerkstatt" (mit Unterstützung durch Spenden aus Deutschland und der Schweiz) weitergeführt. Diese freundschaftlichen Treffen von jungen und älteren Menschen sind zu einer richtigen Brücke zwischen den Generationen geworden, sie tragen zur "Verständigung zwischen den Generationen" bei. Es fanden:
  • 6 Treffen im Café „Wolgograd“,
  • 6 Theaterbesuche,
  • 3 Museumsbesuch,
  • 5 Ausflüge mit Picknicks und Fahrten mit Führungen statt.
  • 6 Feste mit Geschenken für die Senioren veranstaltet.
  • Alle 40 Klubmitglieder bekommen von der Stiftung humanitäre Hilfe und Lebensmittelpakete.

2.    Die Beratungsstelle für Mädchen und Frauen

In den Jahren 2007 - 2008 lief in Minsk das  Projekt der Stiftung – die Beratungsstelle für Mädchen und Frauen (mit Unterstützung der Diakonie Westfalen und der BAG "Den Kindern von Tschernobyl" in Deutschland e.V.) weiter. Im Projekt arbeiten 2 hauptamtliche und  ca. 6 freiwillige Mitarbeiterinnen. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle führten die präventive Arbeit gegen den Frauenhandel weiter: 68 Gespräche wurden an den Universitäten und in den Schulen von Minsk geführt.
Zusammen mit dem Jugendzentrum wurden von der Beratungstelle folgende Projekte zur Vorbeugung von Gewalt durchgeführt:
  • Die Aktionswoche „Sag der Gewalt „Nein“! durchgeführt (daran haben 6 Schulen in Minsk und 8 Schulen in Mogilew und Gomel Gebieten teilgenommen)
  • Die Gründung von den Beratungsstellen wurde durch die Stiftung in verschiedenen Regionen von Belarus (Buda-Koscheljowo, Luninez, Malorita,  Oktjabrsky, Bychow, Bobrujsk) initiiert. Die Minsk-Beratungsstelle ist zu einem methodischen Informationszentrum für regionale Initiativgruppen geworden, die am Problem der Gewalt arbeiten.
  • Es wurden Seminare zu Problemen der sozial-psychologischen Hilfe in Buda-Koscheljowo, Mogiljow, Oktjabrsky, Luninez, Bobrujsk, Bychow, Paritschi) abgehalten.

2. Hilfe den minderjährigen verurteilten Mädchen im Frauengefängnis in Gomel.

Die Arbeit im Rahmen dieses Programms  ist im Jahr 2007 beendet worden. In diesem Jahr ist es praktisch unmöglich gewesen, die Genehmigung für die Besuche in die Strafanstalt im Departement für Strafvollzug zu bekommen . Das ist der Hauptgrund der Beendigung dieses Hilfeprogramms, das wir seit dem Jahr 1999 realisiert haben.

Im Jahr 2007 konnten wir nur eine Fahrt in die Strafanstalt organisieren. Die Arbeitsgruppe des Programms unterhält bis jetzt regelmäßige Briefkontakte zu einigen minderjährigen verurteilten Mädchen der 10. Abteilung dieses einzigen Frauengefängnisses in Belarus, das sich in der Stadt Gomel – radioaktiv verseuchte Zone – befindet. Wir führen den Briefwechsel mit den Mädchen, die uns selbst geschrieben und uns um solchen Kontakt gebeten haben. Bei der Fahrt ins Gefängnis durften wir den verurteilten Mädchen die Pakete mit einigen Hygieneartikeln,  Kleidung, Süßigkeiten übergeben. Solche Aktionen organisierten wir früher immer zu den Weihnachten, Ostern und zu den anderen großen Feiertagen.

3. Projekt „Resozialisierung“

- Bildungsseminare, Koch- und Haushaltskurs
Im Jahr 2001 wurde das Projekt „Resozialiesierung“ – die Informations- und Bildungsseminare unter dem Motto „Die Kraft ist in Dir“ für die aus dem Gefängnis entlassenen minderjährigen Mädchen, die wir nach ihrer Entlassung betreuen, gestartet. In den Seminaren wurden den Mädchen die Informationen und Kenntnisse aus verschiedenen Bereichen angeboten, welche sie in ihrem Alltag dringend brauchen oder anwenden können. Die eingeladenen sachkundigen Spezialisten haben den Mädchen die nötigen und wichtigen Informationen aus Medizin und Jura, Gesundheits- und Konfliktberatung, Familiengewalt und Frauenhandel u.a. beigebracht. Die erworbenen Kenntnisse sind für sie eine wesentliche Unterstützung im Leben, in ihrer Sozialisation in der Gesellschaft.

Im August 2008 haben wir das 10-jährige Jubiläum des „Gefängnis“-Projektes mit den betreuten Mädchen, Arbeitsteam und Aktivisten der Stifung gefeiert.

- Betreuung und materielle Unterstützung der entlassenen Mädchen
Im Laufe von allen diesen Jahren ist jedes Mädchen praktisch zu einzelnem Projekt geworden. Wir leisten die Teilnehmerinnen auch andere Unterstützung nach unseren Möglichkeiten, organisieren persönliche psychologische Beratungen, helfen bei der Arbeitssuche oder bei der Erledigung verschiedener offiziellen Formalitäten: solchen wir Passanfertigung, Behandlung im Krankenhaus, juristische Beratung u.a. Ausserdem sammeln wir und übergeben den betreuten jungen Frauen bei der Unterstützung unserer ausländischen Partner die Kinderkleidung, Lebensmittelpakete, Hygieneartikel u.a.
Die Beratungsstelle leistet finanzielle Hilfe den Mädchen:
  • monatliche Untersützung für Natalja G.
  • Bezahlund des Fernstudiums und Teilbezahlund des Mietzimmers für Julia S.
  • monatliches Stipendium für Olga L.
  • Kauf des Brennholzs, Bezahlund der Medikamente für Walerija M.
  • ständige Unterstützung für Jurginta G. (zwei Kinder)
  • Lebensmittelpaketen 3-4 mal pro Jahr
8 Mädchen sind im Bestand unsere gegenwärtige Zielgruppe, 7 von denen haben schon eigene Kinder, insgesamt 12 Kinder).

4.  Projekt „Wollen wir das Leben zusammen geniessen“

Ca. 25 behinderte Jugendliche im Alter von 14 bis 22 Jahren nehmen zusammen mit Freiwilligen aus dem sozialen Jugendzentrum „Zukunftswerkstatt“ an diesem Programm teil. Die Freiwilligen, die im Programm mitwirken, organisieren für die behinderten Kinder   wöchentliche Begegnungen, Theater- und Museumsbesuche und Stadtrundfahrten in der Stadt Minsk. Im Sommer (2007, 2008) hat die Stiftung mit der Unterstützung der Ev. Jugend-bildungsstätte Nordwalde unter Leitung von Frau Eva Beeres-Fischer eine Erholungsreise nach Deutschland (Nordwalde) für 10 behinderte Jugendlichen organisiert.

IV. JUGENDPROGRAMM

1.    Das soziale Jugendzentrum “Zukunftswerkstatt”

Das Jugendzentrum wurde ursprünglich als ein Projekt der Stiftung und IAHZ 1997 in Minsk gegründet und arbeitet mit  der Stiftung eng zusammen. 18 unabhängige soziale Jugendzentren, gegründet von regionalen Initiativgruppen  der Stiftung.
In den Jahren 2007-2008 haben die  16 unabhängige soziale Jugendzentren, die von regionalen Initiativgruppen der Stiftung gegründet worden sind, ihre Tätigkeiten weiter entwickelt. Die Hauptrichtungen der Tätigkeiten dieser Jugendzentren sind:
  • soziale Projekte für Behinderte, alte Menschen;
  • Bildungsarbeit in Bereichen: Ökologie, Geschichte, Friedenserziehung, Politik und Menschenrechte.

2.    Internationale Jugendkonferenz "Blick in die Zukunft"

Zum Jahresprojekt der Jugendzentren wurden die Vorbereitung und die Durchführung am 5.-7. Dezember  2008  von der  12. Internationalen Jugendkonferenz „Blick in die Zukunft“ organisiert. Hauptziel ist  das Informierungsniveau der jungen Leute über aktuelle Probleme zu erhöhen, Interesse für die Entscheidungssuche dieser Probleme zu erwecken, bei der Erwerbung von den neuen Fertigkeiten und Methoden der Sozialarbeit zu helfen. Als Teilnehmer werden 150-180 junge Leute aus 15 Regionen von Belarus, Norwegen und Deutschland sein.

3.    Seminaren, Tagungen

Die Jugendlichen der Stiftung haben an mehr internationalen  Seminaren, Tagungen (als Mitveranstalter, Referenten, Workshopleiter o.ä.) teilgenommen. Darunter auch:
  • Frühling 2007 – Hospitationen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Leonberg (Ev. Pfarramt Blosenbergkirche, Leonberg)
  • 30.06.-13.07.2007 – Belarussisch-deutsche Jugendkooperation und Begegnung – Multiplikatorenschulung (Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V., Betzdorf)
  • 15.07.-28.07.2007 – Ökologisches Seminar „Energiesparen“ (Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung e.V., Rottweil)
  • 26.06.-07.07.2008 - Seminar „Klimawandel und Energie - Erneuerbare Energien in Theorie und Praxis“ (Ev. Pfarramt Blosenbergkirche, Leonberg)
  • 28.06.-15.07.2008 - Ökologisches Seminar „Klima und Energie“ (Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung e.V., Rottweil)
  • 27.07.-11.08.08 - Internationale humanitäre Jugendbegegnung „Jugend Ost und West (Ev. Kirchengemeinde Bergneustadt)
  • 08.08.-25.08.2008 – Seminar „Konflikte in der Jugendarbeit lösen“ (Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V., Betzdorf)

V. BILDUNGSPROGRAMME UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

PROJEKTE IN BEREICHEN ÖKOLOGIE, FRIEDENSERZIEHUNG, MENSCHENRECHTE


1.    Tschernobylfussmarsch

Zum 15. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe nahmen am 26. April in den Jahren 2007 und 2008 die Mitglieder der Stiftung am Tschernobylmarsch in Minsk teil. An diesem Tag wurden in den örtlichen Initiativen der Stiftung Vorträge gehalten bzw. Tagungen organisiert. 

2. „Der Garten der Hoffnung"

gepflanzt 1996 zum 10. Jahrestag von Tschernobyl in Zusammenarbeit mit dem ÖFCFE und mit dem Belarussischen Forum der Frauen.  In den Jahren 2007 und 2008 wurde der Garten weiter gepflegt, neue Bäume und Sträucher wurden angepflanzt. Heute wachsen dort 67 Obst- und 9 dekorative Bäume.

3. Projekt „Weiterbildungsschule für Moderatorinnen für die Arbeit gegen Gewalt und Frauenhandel“, März 2006 – März 2008 (Fortsetzung des Projektes von 2002 – 2004)

15 Moderatorinnen (Lehrerinnen, Psychologinnen, Sozialpädagoginnen, Vertreterinnen der gesellschaftlichen Organisationen, die mit Frauen und Jugendlichen arbeiten) haben  an der Weiterbildungsschule für Moderatorinnen teilgenommen. Die Teilnehmerinnen des Projektes wohnen in Minsk und in den -Gomel und –Mogiljow Gebieten. Es ist eine Weiterbildung der Moderatorinnen zu den Grundthemen: „Gewalt gegen Frauen“, „Frauenhandel“ in den dreitägigen Seminaren geplant, die von diesen Moderatorinnen geleitet werden. Im Rahmen des Projektes  wurde durchgeführt:
  • Seminar «Projektierung des gewaltlosen Milieus für die Mädchen und Frauen aus der Risikogruppe in den Bedingungen der Regionen» in Minsk
  • 12 Seminaren «Frauenhandel. Schutz und Sicherheit», «Wege der Vorbeugung der Gewalt gegen Frauen» in den Regionen
  • Der runde Tisch „Bewertung der Ergebnisse des Projektes. Übersicht der Tätigkeit der belarussischen NGOs im Gebiet des Frauenhandels“ in Minsk

4. Projekt «Kampf gegen Gewalt gegen Frauen und den Frauenhandel,  Schutz der Frauenrechte in Belarus», 2007. (bei der Unterstützung von IKFF WILPF Norway)

An dem Projekt haben Pädagoginnen und Psychologinnen, junge Frauen, die in den verseuchten Gebieten wohnen, Schulabgängerinnen und Absolventinnen, die die Arbeit im Ausland zu finden  versuchen, Organisationen, die sich mit den Problemen des Frauenhandels und der brutalen Frauenmißhandlung beschäftigen, teilgenommen. Ziel des Projektes: Informierung, Entwicklung der Fähigkeiten von den Frauen, der Gewalt und dem Menschenhandel zu widerstehen. Im Rahmen des Projektes wurde durchgeführt:
  • Das zweitägige Seminar “Ausbildung:  Planung und Präsentation, der runde Tisch und der Diskussionsklub“
  • Das zweitägige Seminar “Kampf gegen die Gewalt und den Frauenhandel,  Schutz der Frauenrechte in Belarus ”
  • Aktion der Woche:  ist dem internationalen Tag gegen die Gewalt und den Frauenhandel gewidmet
  • Informationsdiskussion“Menschenhandel” “Gewalt in der Familie, Sorge für die Frauen”, “Kampfmethoden  gegen Gewalt”, “AIDS -Probleme”, “Kampf für Frauenrechte“, “Was heißt Gewalt? Arten der Gewalt”, “Mittel des Unteschiedes”. “Wirtschaftliche Gewalt gegen Frauen”.“Kulturtraditionen, Gewalt zu rehabilitieren”. “Frauen und Krieg”. “Frauenrechte”.
  • Disko “Wir leben ohne Gewalt”, Dokumentarfilme “Lilia für immer”, “Traumfrau”. Darstellung des Wettbewerbs bezüglich des Themas der Woche.  Aktion” Öffentlichkeit”. Der runde Tisch, Bewertung der Ergebnisse der Woche, Übersicht der Bildungstätigkeit.
  • 28 individuelle Beratungen, 30 Informationsunterhaltungen, 17 Seminare, 7 Vorträge.

5. Projekt «Kampf gegen Gewalt gegen Frauen und den Frauenhandel, Schutz der Frauenrechte in Belarus», 2008. (bei der Unterstützung von IKFF WILPF Norway)

Im Laufe des Projektes wurden regionale Zentren in den Gebieten des besonderen Risikos in Mogiljowskij Gebiet gegründet. Zentren beschäftigten sich mit der Informierung der  Teenager, Mädchen und Frauen  in Fragen, die mit dem Thema des Projektes verbunden sind, veranstalteten Beratungen, Unterhaltungen, Dispute, auch dabei mit der Teilnahme von den Professionalen  – Psychologen, Juristen, Mitarbeitern der Rechtschutzbehörden.

6. Programm „Kontakte“

Eine große Bedeutung misst die Stiftung der Pflege und Vertiefung der entstandenen Kontakte bei und führt in Zusammenarbeit mit der IAhZ Bildungsreisen für 14 Gruppen aus Deutschland, Italien, Schweiz, Holland, Kanada, USA.


VI.  KULTURPOGRAMM

1. Konzerte und Tournee

  • 19.10.2007 – In der Philharmonie in Minsk wurde das Konzert zum hundertsten Jahrestag seit dem Tod des berühmten norwegischen Komponisten Grieg bei der Teilnahme der norwegischen Musiker und der Studierenden von dem musikalischen Lyzeum in Minsk stattgefunden.
  • 05.12.2008 – wird ein Konzert der norwegischen Musiker in der Halle des Belorussischen Komponistenbundes geplant.
 
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Die Stimmen der Kinder
von Tschernobyl
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