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21.09.2010
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29.03.2009
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Projekte - Archiv
Mittwoch, den 16. April 2008 um 21:42 Uhr

"Zusammen verändern wir die Welt!"

Am 16.-17. April 2005 im Erholungsheim "Sputnik" hat das schon üblich gewordene Festival stattgefunden. Zu seinen Veranstaltern gehörten die belarussische gemeinnützige Stiftung "Den Kindern von Tschernobyl", IAHZ und das Jugendzentrum "Zukunftswerkstatt".

Schon zum 6. Mal treffen sich an diesem Festival junge Leute, die bereit sind, sich Mühe zu geben, damit diese Welt lustiger und interessanter würde, die bereit sind, neue Farben nicht nur in das eigene Leben zu bringen, sondern auch in das Leben anderer Leute, indem sie ihre Ideen, Gedanken, Projekte ins Leben rufen.

Das 6. Jugendfestival "Zusammen verändern wir die Welt!" war der internationalen Zusammenarbeit gewidmet und wurde in Form eines Wettbewerbs ausgetragen. Die Teilnehmermannschaften sollten im Voraus einige Auftritte vorbereiten.

Zum ersten sollte sich jede Mannschaft vorstellen. Dieser Teil hieß schon traditionell "Visitenkarte". Die diesjährige "Visitenkarte" war mit Musik bestückt und etwas ungewöhnlich, denn die Mannschaften sollten sich nur mit einem Lied vorstellen. Und die Mannschaften zeigten sich seiner Sache wert. Es sei bemerkt, dass die "Visitenkarten" waren nicht nur energiegeladen und originell, sondern wurden auch durch den stürmenden Beifall, und auch von den Jurimitglieder ausgezeichnet.

In der Jury saßen dies Jahr solche bekannten und verehrten Menschen, wie Wladimir Aleschkewitsch, Aleksandr Feduta, Jurij Tsybin, Weniamin Marschak, Natalia Jakutowitsch, Irina Gruschewaja und der Jurivorsitzende Gennadij Gruschewoj. In solcher Zusammensetzung beurteilte die verehrte Juri die Mannschaften und ihre Auftritte.

Der zweite Festivalteil war gewidmet noch einem Auftritt, in dem die Mannschaften ihre internationalen Jugendprojekte vorstellen sollten. Die Formen, wie sich die Zuschauer mit den Projekten bekannt machten, waren verschieden. Das waren eben "Rosinchen", die den Zuschauern von der Bühne dargeboten wurden. Jede Mannschaft zeigte nicht nur einen interessanten Projekt, sondern auch sich als Fachschauspieler.

Alle waren über Musketiere aus Bobrujsk begeistert. Sie zeigten in seiner Aufführung eine Kultur, wie sie sein soll, mit seiner Feinheit und Schönheit. Nach ihrer Meinung verwirft die Gegenwart moralische Prinzipien, die in unserer Gesellschaft zu existieren sind. Auf deren Basis kann man "Ein Modell für die zukünftige Familie" schaffen.

Die Mannschaft aus Luninets schnitt das Thema über Kinderrechte in der heutigen Gesellschaft an. Die Jugendlichen waren dafür, dass die Kinder ihrer Rechte bewusst wären und sie praktisch verwenden könnten. Ihr Projekt "Den Kindern über Kinderrechte" bewies, dass es möglich ist. Die Kinder können nicht nur wissen und Wissen verwenden, sondern auch seinen Freunden und Gleichaltrigen über Kinderrechte erzählen.

Die HIV-Problematik war von den Jungs aus der Mogilewer Mannschaft angesprochen und begründet. Das Ziel des Projektes mit dem Namen "Wir setzen auf Leben" ist die Aufmerksamkeit der Menschen auf das Problem zu lenken und die aktuelle Information über HIV unter den Jugendlichen zu verbreiten. Und die Teilnehmer zeigten nochmals, dass dieses Problem akut ist, dass wir darüber gar nicht vergessen dürfen.

Das Projekt " Internationaler Ökojugend­camp " "Swetlogorskbezirk gestern, heute, morgen" von der Mannschaft aus Paritschi ist gerichtet auf die Schaffung der Rahmenbedingungen für die Kommunikation der Jugendlichen aus verschiedenen Ländern und setzt als Ziel die Präsentation der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vom Swetlogorskbezirk. Schon am Festival waren viele angelockt, den Swetlogorsk zu besuchen und an dem Projekt teil­zunehmen.

Das Ziel des Projektes " Internationales ökonomisches Lager" von der Mannschaft aus dem Dorf Rzhawka "Wir werden auf dieser Erde leben" ist die Schaffung sicherer Bedingungen für das Leben der Jugendlichen, der ganzen Bevölkerung das Dorfes Rzhawka im verseuchten Gebiet. Denn alle möchten gut leben, sogar in der verstrahlten Zone.

Die Mannschaft aus Minsk zeigte die Gesundheitsprobleme der Kinder aus den verschmutzten Tschernobylregionen und die Probleme der Kinderverschickung ins Ausland. Von der Bühne aus zeigten sie das Zusammenwirken zwischen der Macht und dem Volk. Und die Aktualität dieses Problems war in der Aufführung ganz recht begründet.
Mit der Präsentation war der zweite Festivalteil zu Ende. Und die Jury versuchte "Bilanz zu ziehen". Ihrer Aufmerksamkeit wurden 6 Projekte angeboten, und die Wahl der Nominierten des 6. internationalen Jugendfestivals war gar nicht leicht. Alle Mannschaften traten würdevoll auf und dementsprechend gut stellten ihre Projekte vor.

Während der Auswertung konnten die Teilnehmer ihre Aktivitäten fortsetzen, indem sie sich auf das Abendprogramm vorbereiteten. Es war eine Disko und auch lustige Auftritte der Mannschaften, die auch für das Endergebnis mitentscheidend waren.
Im Spiel "Deine Wahl" die Mannschaftskapitäne wollten möglichst mehr Teilnehmer zur Projektvorführung anlocken. Nach dem Kapitänauftritt waren ihre Projekte zur Abstimmung gebracht. So ergab es sich, dass der aktuellste und populärste Projekt war "Den Kindern über Kinderrechte".

Die Auswertung war mit einer Juryrede beendet, die die Nominierten des 6. internationalen Jugendfestivals bestimmte. Alle haben diese Zeit toll miteinander verbracht. Und alle sind schon auf das nächste Treffen am 7. Internationalen Jugendfestival "Blick in die Zukunft" gespannt.

Natalja Jakutowitsch
und Organisationskomitee
 
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