Multiplikatorinnen Drucken
Projekte
Mittwoch, den 16. April 2008 um 21:43 Uhr

Ausbildung von Multiplikatorinnen für die Arbeit gegen Gewalt und Menschenhandel
Das Projekt ist eine Initiative der Belorussischen gemeinnützigen Stiftung "Den Kindern von Tschernobyl"

Hintergrundinformation:
Im Jahre 1999 wurde im Stadtteil Malinowka in Minsk (Weißrußland) die Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen eröffnet.

Die Beratungsstelle Malinowka leistet vor allem Arbeit im Bereich der Präventation von Gewalt und Menschenhandel durch Seminare und Arbeit an Schulen, z.B. zum Thema "Sage nein zur Gewalt. Sie bietet psychologische Beratung und leistet den betroffenen Frauen Hilfe. Ziel ist, Frauen beim aktiven Widerstand gegen Gewalt zu unterstützen, ihre Persönlichkeitsentwicklung zu stärken, und ihre Sensibilität zur Gewaltwahrnehmung zu erhöhen. Diese präventive Arbeit ist außerordentlich wichtig in einem Land, in dem die patriarchale Lebensweise und der totalitäre Staat die Frau nach wie vor bestimmen.

Unterstützt wird dieses Projekt vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Westfalen. Seit kurzem besteht eine Kooperation zur Vermittlung von Au Pair-Mädchen mit dem Verein für Internationale Jugendarbeit (vij) in Deutschland.

Nun besteht der Wunsch und die Notwendigkeit, entsprechende Angebote nicht nur in Minsk, sondern auch in anderen Städten und Regionen des Landes anzubieten. Die Voraussetzungen dafür sind günstig, da es ein weit verzweigtes Netzwerk von ehrenamtlichen Personen im Rahmen der Stiftung gibt, die eine derartige Arbeit gerne übernehmen, die lediglich eine gewisse Schulung brauchen.

Daher beabsichtigt die Stiftung in Buda, Koschelewo, Luninez, Mogilew und Pinsk Seminare anzubieten, um Multiplikatorinnen auszubilden.

Ziele dieses Projektes sind:
Aufklärung der Frauen in der Provinz über Gewalt und Menschenhandel Ausbildung von Multiplikatorinnen für die Durchführung der Arbeit Austausch und Vernetzung Dies ist nur mit finanzieller Unterstützung von außerhalb möglich. Daher bittet die Frauenarbeit um Beteiligung. Am meisten hilft ein regelmäßiger Beitrag, aber auch einmalige Spenden sind sehr willkommen.