| Deutsch – Belorussische Hilfe für Behinderte in Minsk |
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| Projekte |
| Samstag, den 01. Januar 2011 um 14:11 Uhr |
Drei Generationen engagieren sich gemeinsam für Behindertenprojekt der „Kinder Tschernobyls“ in Minskag. Rottweil. Für Dima, Tanya und Pawel sind die Treffen im Cafe „Wolgograd“ immer wie ein großes Fest. Die Jugendlichen sind stark behindert und leben, wie viele andere Familien, die aus den Tschernobylgebieten umgesiedelt wurden, in den Hochhaussiedlungen in Minsk. Ihre wirtschaftliche und soziale Situation ist meist sehr schwierig, soziale Kontakte sind selten. Die Freiwilligen der weißrussischen Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“ organisieren deshalb für sie regelmäßig gesellige Nachmittage mit Spielen, Musik und kleinen Ausflügen. Seit vielen Jahren werden diese Treffen mit den Spenden aus Rottweil finanziert. Einige der Jugendlichen wurden darüber hinaus auch bei dringenden medizinischen Behandlungen und bei ihrer Berufsausbildung unterstützt. Tanya und Dima können auf die Weise seit drei Jahren ihr Fernstudium machen und sich so einen Weg in die eigene Selbständigkeit aufbauen, ohne diese Hilfe wäre das für sie nicht möglich gewesen. Seit der ersten Erholungseinladung für behinderte Tschernobylkinder nach Rottweil ist Marlis Ott tatkräftig und mit viel Herz dabei und hat inzwischen auch ihre ganze Familie dafür gewinnen können. So standen am vergangenen Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt drei Generationen und mit Marlis Ott auch ihr Kinder und Enkel und haben durch Waffel- und Sockenverkauf kräftig Spenden für das Projekt gesammelt.
Foto 1 u. 2:
Viele ehrenamtliche Menschen der Belorussischen Stiftung „Der Kinder von Tschernobyl“ in Minsk sind für die Behinderten tätig.
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