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Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
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Fax: 0721 354806-181
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17.02.2009
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Ein neuer Film von Stefan Heinzel (89 Millimeter)


07.02.2009
IPPNW Presseinfo 06.02.2009
Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkische Dörfer


24.12.2008
Praxis der Visumsvergabe an der Deutschen Botschaft in Minsk, Belarus
Kleine Anfrage der Abgeordneten Marieluise Beck Bündnis 90/Die Grünen (Bremen)
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10.04.2008
NRW-Landesversicherungen für das Ehrenamt


16.01.2007
Infos Reisen und Hilfslieferungen
Transit Polen nach Belarus.

Bericht über das Treffen der behinderten Jugendlichen im Rahmen des Projektes der Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“ PDF Drucken E-Mail
Projekte
Sonntag, den 04. Juli 2010 um 07:50 Uhr

 „Das Leben zusammen genießen“

Nach langer Pause haben die Teilnehmer des Projektes „Zusammen das Leben genießen“ wieder die Möglichkeit bekommen, sich zusammen zu treffen, die Zeit mit Freunden, mit Freude, mit Spaß und Nutzen zu verbringen. Diese Möglichkeit ist unserem langjährigen Partner aus Rottweil – dem Verein „Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung“ zu bedanken. Neben einer Reihe anderer unseren Projekte haben die Freunde aus Rottweil diesmal das Projekt für die behinderten Jugendlichen unterstützt. Wir schätzen diese Unterstützung sehr hoch und bedanken uns aufs Herzlichste auch im Namen aller Teilnehmer des Treffens bei unseren Rottweilern.

Das Treffen ist am 30. Mai 2010 im Café „Wolgograd“ stattgefunden. Daran haben sich sieben behinderten Jugendlichen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren, ihre Begleitpersonen und vier Freiwilligen unserer Stiftung beteiligt. Anfangs hat man die Rituale des Kennenlernens mit dem Spielzeug, viel Scherzen und Lachen organisiert, um die allgemeine Spannung zu verringern. Natürlich waren alle gespannt. Die Behinderten bei uns haben nur sehr wenige Möglichkeiten einfach aus dem Zuhause auszukommen.  Es ist besonders für die Ausländer bemerkenswert, dass es bei uns sehr wenig Behinderte auf den Straßen zu sehen gibt. Das bedeutet aber längst nicht, dass es bei uns weniger Behinderte gibt als in den anderen Ländern. Unsere Behinderte müssen aber in vier Wänden ihrer engen Wohnungen das ganze Leben lang bleiben. Sie können sich mit niemandem unterhalten, sie haben keine sozialen Kontakte, keine Freunde und Bekannte, außer eigener Familie (oft unvollständigen). Nur einzelne haben einen Internetzugang, weil es zu teuer ist. Deswegen betrachten sie die für uns alle selbstverständlichste Sache – das Zusammentreffen mit den Freunden, das gemeinsame Kaffeetrinken, freundliche Unterhaltung an der Tasse Tee – als ein außergewöhnliches Ereignis.

Dieses bedeutende Ereignis haben wir dank der Hilfe aus Rottweil für sieben Jugendlichen und deren Begleitern organisiert und haben uns zusammen mit ihnen gefreut, gelacht, gespielt, erzählt, unterhaltet und diskutiert. Das kann man gut auch auf den Fotos sehen. Es hat auch die Zeit für die interessanten und wichtigen Sachen gereicht: die Teilnehmer haben das Problem der Verletzung der Rechte der Kinder besprochen und alle zusammen eine Collage zu diesem Thema gebastelt. Das Gespräch war dem internationalen Tag der Verteidigung der Kinder gewidmet.

Zum Schluss haben unsere freiwilligen Helferinnen mit den Jugendlichen wieder ein lustiges Theaterspiel organisiert – ein Märchen inszeniert. Dabei gab es auch viele Anlässe zum Lachen. Mit Freude und Dankbarkeit, mit hellen Gesichtern und Lächeln auf den Lippen, mit der Hoffnung auf neues Wiedersehen haben sich die Jugendlichen von uns verabschiedet.

Und wir haben schon heute die interessanten Ideen, die Helferinnen sind bereit, die weiteren Treffen zu moderieren, und wir hoffen, dass sich diese Ideen verwirklichen werden.

Irina Pabiagina

 
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