| "Tschernobyl-Kinderhilfe" langfristig sichern |
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| Kinderreisen - Archiv |
| Mittwoch, den 16. April 2008 um 20:55 Uhr |
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Gudrun Kopp Jetzt "Tschernobyl-Kinderhilfe" langfristig sicher Die von den lippischen Privatinitiativen "Tschernobyl-Kinderhilfe" aus Bad Salzuflen, Detmold, Dörentrup, Extertal-Bösingfeld und Lage-Hörste geplanten Ferienmaßnahmen können nach derzeitigen Erkenntnissen wohl wie vorgesehen stattfinden. Der weißrussische Präsident Lukaschenko, der die Gruppe von Kindern nicht ausreisen lassen wollte, lenkte diesmal gegenüber politischem Druck ein. Schon Anfang März werden die Erholung suchenden Kinder aus Weißrussland in Lippe erwartet. Jetzt gilt es aber, bereits an morgen zu denken und sicherzustellen, dass diese segensreichen Privatinitiativen für Erholung suchende Kinder auch in Zukunft noch Bestand haben. Die FDP-Bundestagsfraktion hat deshalb heute einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, der die Bundesregierung auffordert: Sich bei der weißrussischen Regierung für eine Fortsetzung der Erholungsreisen im bisherigen Umfang und ohne behördliche Behinderungen einzusetzen. Der Republik Belarus zu verdeutlichen, dass diese Erholungsreisen zu einem festen Bestandteil der deutsch-weißrussischen Beziehungen geworden sind und ausschließlich der Verbesserung der Gesundheit der Kinder dient. Deutlich zu machen, dass eine Einschränkung der Erholungsreisen eine eklatante Verletzung der Vereinbarungen des Memorandum of Understanding vom 3. März 1994 darstellen würde und im Falle der Nichtbeachtung mit Konsequenzen zu rechnen sei. Aus allen Fraktionen des Deutschen Bundestages gibt es inzwischen Signale für eine Zustimmung zu dieser Antragsinitiative. Das ist eine ermutigende Entwicklung, denn das Wohl der Kinder, verbunden mit praktizierter Völkerverständigung, sollte im Vordergrund der Bemühungen aller Beteiligten stehen. Bundeskanzler Gerhard Schröder sollte seinen freundschaftlichen Draht zum russischen Präsidenten Putin gezielt nutzen, um auf dieser politischen Schiene jeden Einfluss auf Lukaschenko zum Wohle der Not leidenden Kinder einzusetzen. |





