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Rundbrief Jan 2005 - Haus Malinowka PDF Drucken E-Mail
Rundbriefe & Jahresberichte
Samstag, den 01. Januar 2005 um 00:00 Uhr

Haus Malinowka

Das Unwahrscheinliche ist eingetreten: Die Belarussische Gemeinnützige Stiftung "Den Kindern von Tschernobyl" hat in Minsk ein festes Zuhause für die Frauen - Beratungsstelle Malinowka.

Die mühsam in den letzten Jahren aufgebaute Beratungsstelle befand sich bisher auf Wanderschaft, von Wohnung zu Wohnung. Ein unhaltbarer Zustand für eine Beratungsstelle, die eine feste Adresse anbieten muss. Das ließ viele nicht ruhen, zumal die Herausforderungen durch den internationalen Frauenhandel wachsen. Wie sieht es aus, das "Haus Malinowka" ?

In den letzten Jahren entstand ein Ost-West-Netz von Beratungsstellen mit ganz wesentlicher Beteiligung der "Kinder von Tschernobyl" - geht es doch um die "Kinder", die heute junge Leute sind und zur Zielgruppe der Menschenhändler zählen. Besonders engagiert haben sich dabei Diakonie und Kirche. So unterstützt die westfälische Diakonie seit Jahren Aufbau und Unterhalt der Beratungsstelle und engagiert sich, mit Konferenzen zur Ost-West-Vernetzung beizutragen. Auskunft über entsprechende Konsultationen geben zwei Dokumentationen, die bei der BAG angefordert werden können. In diesem Kreis ist auch die Idee für ein eigenes Haus entstanden, das der Frauenberatungsstelle eine feste Adresse und der Arbeit ein Zuhause gibt: Das Projekt "Haus Malinowka".

Und sie überzeugte !

Projektträgerin für Haus Malinowka ist die Bundesarbeitsgemeinschaft "Den Kindern von Tschernobyl" in Deutschland. Engagiert haben sich Diakonie und Kirchen - federführend das Diakonische Werk Westfalen, die Ev. Kirche von Westfalen, die Ev. Landeskirche in Württemberg, die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" und die Bundesarbeitsgemeinschaft selbst. Ein großes Danke! Dank für die große Hilfe! Dank für die Anerkennung der bisherigen Arbeit, die es so viel wert ist fortgesetzt und gesichert zu werden!

Der Stiftung gelang es, das Haus ausfindig zu machen - nicht direkt in Malinowka, sondern zwischen Malinowka und Innenstadt: ein kleines rotes Privat-Holzhaus in einer der dörflichen Restsiedlungen, die immer wieder in der Großstadt Minsk anzutreffen sind . Sie wird das Haus und den dazugehörigen Garten für die Beratungsstelle und als Trägerin der Beratungsarbeit voll nutzen können.

Mit dem Jahresbericht 2003 können wir diese Arbeit in diesem Rundbrief dokumentieren.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft hat sich als Projektträgerin Haus Malinowka zu einem Beitrag von 15.000EU verpflichten müssen. Wir haben das Geld zusammenbekommen durch persönliche Kredite und spontane Zuwendungen. Es wäre kaum zu verantworten gewesen, die einmalige Chance an eigenen Nichtmöglichkeiten scheitern zu lassen. So haben sich einige von uns gefunden, die schnell eingesprungen sind in der Hoffnung, dass sich viele in der Bundesarbeitsgemeinschaft mit einem kleinen Beitrag am gemeinsamen Projekt "Haus Malinowka" beteiligen. Mit einer Bausteinaktion, Siehe S.11ff , bitten wir um Mithilfe, dass die Kredite zurückgezahlt werden können, nicht an wenigen hängen bleiben und nötige Reparaturen, Anschaffungen usw. getätigt werden können. Das Mitteldoppelblatt können Sie heraustrennen als Aktions - Flyer.
Kompliziert? Auf jeden Fall ein Beispiel für das, was wir unter humanitärer Zusammenarbeit verstehen. Alle Minskfahrer/innen werden demnächst das Haus kennen lernen können. Sprechen Sie sich am besten bitte mit der Stiftung in Minsk ab.

Und die Nachfolgekosten?

Auf lange Sicht gesehen werden wir Rücklagen bilden müssen. Oder?
Im engeren Kreis der BAG diskutieren wir zur Zeit die Möglichkeit eine Internationale Stiftung für die "Kinder von Tschernobyl" zu gründen.
An ihr können sich auch unsere internationalen Freundinnen und Freunde beteiligen. Ihre Erträge würden helfen, die Arbeit auf Dauer zu sichern und zu fördern.
Sollte es unter uns nicht Menschen geben, die zu einer solche Stiftung beitragen möchten?
Sollte ganz viele Geld einkommen, so denken wir zur Zukunftssicherung also über die Gründung einer Internationalen Stiftung nach.

Burkhard Homeyer
 
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