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Rundbrief Mär 2002 - Ferien für hörgeschädigte und hörende Kinder aus Weißrussland PDF Drucken E-Mail
Rundbriefe & Jahresberichte
Freitag, den 01. März 2002 um 00:00 Uhr

Ferien für hörgeschädigte und hörende Kinder aus Weißrussland

Insgesamt wurden in diesem Sommer über den Verein "Ferien für Kinder von Tschernobyl" in Rostock 90 Personen an die mecklenburgische Ostseeküste eingeladen. Im Schullandheim Kägsdorf bei Kühlungsborn erholten sich 50 Kinder, die Mehrzahl aus dem radioaktiv verseuchten Dorf Gluschkowitschi im Süden der Republik, dazu acht Kinder aus einem Kindergarten für Hörgeschädigte in Minsk.
Nach ihrer Rückkehr schreibt Tanja, die 23-jährige Begleiterin der Hörgeschädigten :" Für mich als Pädagogin war die Reise nach Deutschland von großem Nutzen. Nur so konnte ich feststellen, welche Probleme Eltern mit hörgeschädigten Kinder haben. Nur in Deutschland war es möglich, dass diese Kinder mit nicht hörgeschädigten zusammen sein konnten. Bei uns ist das praktisch nicht möglich. Wir haben keine Erfahrungen im Miteinander. Weil sie nicht zusammen leben., entsteht Aggression. Ich werde mich jetzt bemühen, eine Integration von allen Kindern zu organisieren. "
Das Besondere war, dass die Betreuung von sechs jungen Mädchen und Frauen durchgeführt wurde., vier von ihnen waren zum ersten Mal in Deutschland. Die Leitung wurde der 19-jährigen Deutschstudentin Lena aus Minsk übertragen. Im Jugendzentrum Malinowka arbeitet sie aktiv mit.
In Lenas Brief heißt es : " Ich vermisse die Kinder sehr, will, wenn es geht, nach Gluschkowitschi fahren. Gestern habe ich mich mit Tanja getroffen und unser künftiges Projekt besprochen. Wir planen Gehörlose und Hörende zusammen zu bringen, mit ihnen zu spielen und kleine Feste zu veranstalten. Wenn wir ein bisschen Geld haben, wollen wir mit den Kindern in Kinos, Museen und Parks gehen. "
Allen Hörgeschädigten wurden von einem Hörgerätezentrum in Rostock ein neues, modernes Hörgerät angepasst und geschenkt.
Im Dorf Gluschkowitschi gelten Gehörlose als Invaliden und nicht bildungsfähig. Die Betreuerin und Lehrerin Anna schreibt : "Jetzt werde ich auch Kinder unterrichten, die geschädigt sind mit Gehör und Sprache. Ich werde sie zu Hause unterrichten, jeden Tag."
" Mein Kompliment zu den jungen Betreuerinnen" äußert sich eine Besucherin schriftlich. " Die Mädchen waren so erfrischend, freundlich, so lieb zu den Kindern und doch recht umsichtig. Es gab auch keine "Rangordnung" unter ihnen."
Ähnliches geschah in Marlow bei den 24 Kindern und den beiden jungen Lehrerinnen.
So entwickelte sich ganz von selbst neben dem Kinderprojekt ein Jugendprojekt. Das freundschaftliche Miteinander prägte die vierwöchige Freizeit und hinterließ bei allen deutschen Mitarbeitern und Besuchern einen besonders positiven Eindruck.

Ursula Timm, Rostock

 
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