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Rundbriefe & Jahresberichte
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Donnerstag, den 01. Januar 1998 um 00:00 Uhr |
IV. Internationaler Kongress: Die Welt nach Tschernobyl Warschau 15./16.05 1998 Trotz aller Schwierigkeiten konnte der 4. Internationale Kongress: Die Welt nach Tschernobyl, stattfinden. Nach drei vorangegangenen Internationalen Kongressen 1992, 1994 und 1996 war es der vierte, den die BGS "Den Kindern von Tschernobyl" gemeinsam mit ihren Partnern aus aller Welt veranstaltete. Aus politischen Gründen musste er von Minsk nach Warschau verlegt werden. Gleichwohl waren mehr als 120 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Einladung nach Warschau gefolgt. Erschienen waren Wissenschaftler und VertreterInnen je zur Hälfte aus Tschernobylinitiativen, Menschenrechtsorganisationen und anderen NGO's in Belarus sowie TeilnehmerInnen zahlreicher anderer Länder, aus Tschechien, Italien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Norwegen und der Schweiz sowie aus dem Gastland Polen. Das Thema des Kongresses lautete: Umwelt, Gesundheit, Menschenrechte, Verantwortung des Staates. Zu Beginn wurden von belarussischer Seite in wissenschaftlichen Vorträgen die neusten Erkenntnisse und Daten vorgetragen. "Tschernobyl" ist noch lange nicht zu Ende, sondern die Folgen werde mehr und mehr sichtbar. Demgegenüber stand das einführende Referat zur politischen Situation in Weißrussland. Wesentliche Grundrechte der Menschen, vor allem der durch Tschernobyl Betroffenen, sind durch die neu entstandene Diktatur in Weißrussland beseitigt worden, und ein neues Schweigen legt sich über "Tschernobyl". Burkhard Homeyer
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