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20.10.2012


Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
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Tel.: 0721 354806-130
Fax: 0721 354806-181
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Internationale Freiwillige können sich für 12 Monate in einer sozialen Einrichtung in Deutschland engagieren.
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21.09.2010
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Pfifferlinge aus Osteuropa sind manchmal strahlenbelastet.
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29.03.2009
Der Reaktor lebt und tötet weiter

London (dpa) Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Zählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt.


17.02.2009
Lost Paradise
Ein neuer Film von Stefan Heinzel (89 Millimeter)


07.02.2009
IPPNW Presseinfo 06.02.2009
Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkische Dörfer


24.12.2008
Praxis der Visumsvergabe an der Deutschen Botschaft in Minsk, Belarus
Kleine Anfrage der Abgeordneten Marieluise Beck Bündnis 90/Die Grünen (Bremen)
PDF (2,4 MB)


10.04.2008
NRW-Landesversicherungen für das Ehrenamt


16.01.2007
Infos Reisen und Hilfslieferungen
Transit Polen nach Belarus.

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Kultur
Sonntag, den 20. April 2008 um 23:31 Uhr

Belarusian State University of Culture and Arts
Artistic Director Prof. Vladimir Zenevitch

Viele Jahrhunderte lang war die belarussische volkstümliche Musik und Folklore eine der stärksten und am weitesten entwickelten Formen nationaler Kunst. Sie spielte eine wichtige Rolle in der Bewahrung nationaler Traditionen und war eine stete Quelle der Inspiration für belarussische Komponisten und Musiker.
Bis zum heutigen Tag sind viele alte Sitten und Bräuche erhalten geblieben: zum Beispiel Frühlings- und Osterlieder, rituelle Lieder über rusalki oder Wassernixen und Geburtstagslieder. Tatsächlich sind die Quellen belarussischer Volkskunst heute so unerschöpflich wie vor vielen hundert Jahren.
Im traditionellen belarussischen Kalender ist „GRAMNITSY“ der Tag, an dem Winter und Sommer zusammentreffen. Er wird am 15. Februar gefeiert und kündigt den Shrovetide Karneval an (in der letzen Februarwoche). Durch rituelle Zeremonien und Lieder soll der Frühling herbeigerufen werden.
Ursprünglich war dies ein heidnisches Fest zu Ehren des Gottes Gramunick, der Gott des Donners und Sturms, und – nach dem Volksglauben – auch der Gott des Frühlings: er brachte warmen Regen und erweckte das Land aus seinem Winterschlaf.
Heute sind die Feierlichkeiten stark durch die christliche Religion geprägt.
Das zentrale Symbol der Feierlichkeiten ist die Kerze. Jeder Bewohner hat eine Kerze zu Hause; sie wird während feierlichen Zeremonien angezündet (z.B. bei Todesfällen, oder wenn die Herden nach dem Winter auf die Weiden getrieben werden). Die Kerze ist ein Symbol für das heilige Feuer, das für das kommende Jahr den Teufel – oder nach heidnischem Glauben böse Geister – vertreibt.
Die jungen Künstler des Folk-Ensembles “GRAMNITSY” sind sehr daran interessiert, ihre eigene Kultur kennen zu lernen und zu erleben. Sie sind bemüht, die traditionellen Lieder ihres Landes zu bewahren und einem breiten Publikum bekannt zu machen.

Das Ensemble “GRAMNITSY” wurde 1994 an der Fakultät für volkstümliche Kunst der Belarussischen Universität der Kultur und Künste gegründet. Mitglieder des Ensembles sind sowohl Studenten wie Lehrer der Fakultät. Unser Ensemble besteht aus einer Sing- und Tanzgruppe, die von Geige, Klarinette, Akkordeon, Gitarre und belarussischen Zimbalen begleitet wird. Abhängig von der Art des Auftritts umfasst das Ensemble zwischen 8 und 16 Personen. Wir spielen, singen und tanzen zu traditionellen belarussischen Liedern und moderner Volksmusik. Unser Repertoire umfasst eigene Arrangements traditioneller belarussischer Lieder und Tänze, volkstümlicher Instrumentalmusik und belarussischen Kirchenliedern.

Das Ensemble hat an internationalen Volksmusik-Festivals in Belgien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Polen, der Ukraine und Russland teilgenommen. In den letzen Jahren hat GRAMNITSY an dem Andong Mask Dance Festival und der Keramikweltausstellung 2001, dem “Jeonjeu Sori Festival 2002”, dem Rites of Passage Festival in Korea 2003, dem Dranouter Festival 2003 in Belgien, der Bydgozscz Musical Impression 2005 in Polen und dem Skansen Bazaar 2005 in Schweden teilgenommen.

VLADIMIR ZENEVITCH
Professor Vladimir Zenevitch wurde 1955 in der Region Gomel/Weißrussland geboren. Er studierte Chorleitung, volkstümliche Musik und Ästhetik an der Belarussischen Universität der Kultur und Künste und am Institut für Philosophie und Recht an der Belarussischen Akademie der Wissenschaften in Minsk.
Er leitet das Ensemble “GRAMNITSY” an der Belarussischen Staatlichen Universität der Kultur und Künste und lehrt belarussische volkstümliche Musik, Ästhetik, Arrangement und Chorleitung.



 
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