| Dokumentarfilm "Chernobyl Heart" gewinnt "Oscar" |
|
|
|
| Filme | ||||||||||||||
| Sonntag, den 20. April 2008 um 23:34 Uhr | ||||||||||||||
Maryann DeLeo
Der Dokumentarfilm "Chernobyl Heart" der unabhängigen Filmemacherin Maryann DeLeo hat an den diesjährigen Academy Awards den Oscar in der Kategorie "Kurze Dokumentarfilme" gewonnen. Die amerikanische Filmemacherin und Produzentin Maryam DeLeo hat während zwei Jahren die Auswirkungen der Tschernobyl-Katastrophe in Belarus dokumentiert. Der Film porträtiert strahlenkranke Kinder und deren Familien. Er zeigt, wie diese Menschen mit den Folgen des Tschernobyl-Unfalls umgehen. Insbesondere Herzleiden bei Kindern als Spätfolgen des Unfalls, aber auch erhöhte Raten an Krebserkrankungen und Missbildungen sind Thema des Films. "Chernobyl Heart" wurde von DeLeo in Zusammenarbeit mit dem irischen Kinderhilfswerk Chernobyl Children's Projekt produziert. Adi Roche, Geschäftsführerin von Chernobyl Children's Projekt, verknüpft mit dem Oscargewinn die Hoffnung, dass das Thema Tschernobyl auf internationaler Ebene wieder mehr Beachtung gewinnt: "Wir hoffen, das die Öffentlichkeit bald überall die Möglichkeit haben wird, diesen Dokumentarfilm zu sehen. Er ist ein starkes Zeugnis einer vergessenen Tragödie und gibt uns die Möglichkeit, insbesondere in Amerika die Aufmerksamkeit für die Anliegen und die Notlage der Tschernobyl-Opfer zu erhöhen." Der Film ist im Moment nicht verfügbar. |





