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Berichte & Reportagen
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Montag, den 23. März 2009 um 14:10 Uhr |
Nach dem Ausstieg beim französischen Atom-Konzern Areva schmiedet der Elektrokonzern Siemens eine neue Allianz mit dem staatlichen russischen Nuklearunternehmen Rosatom. Am Dienstag unterzeichneten beide Unternehmen eine Absichtserklärung über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. "Unser gemeinsames Ziel ist es, weltweit Marktführer im Kernenergiegeschäft zu werden", sagte Siemens-Chef Peter Löscher bei der Unterzeichnung der Erklärung in Berlin. "Wir wollen der Ansprechpartner werden für neue Kernkraftwerke." Das Gemeinschaftsunternehmen soll neue Atomkraftwerke bauen und vorhandene Meiler modernisieren. Als nächster Schritt sollen nun die Details der Zusammenarbeit verhandelt werden. Dabei bleibt Siemens aber weiter in der Rolle des Juniorpartners: Rosatom solle eine Mehrheit von 50 Prozent plus eine Aktie an dem Gemeinschaftsunternehmen halten, hieß es. Ein Siemens- Sprecher sprach dennoch von einer "erheblichen Ausweitung unserer unternehmerischen Handlungsfähigkeit". Spätestens bis Mai solle es zur endgültigen Vertragsunterzeichnung kommen, sagte Löscher.
Zweiter Anlauf nach ArevaSiemens hatte Ende Januar den Rückzug bei Areva angekündigt, der 34-prozentige Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Areva NP soll an die Franzosen gehen. Den Ausstieg begründete der Elektrokonzern mit fehlenden unternehmerischen Einflussmöglichkeiten in dem Joint Venture. Deutlich war dieses Problem beim Bau des finnischen Reaktors Olkiluoto geworden. Verzögerungen bei dem Projekt haben Siemens bereits viel Geld gekostet. Nach Angaben aus Industriekreisen wäre der deutsche Konzern bei einer gleichberechtigten Partnerschaft Gefahr gelaufen, mit Areva in Vertragsstreitigkeiten zu geraten. Eine Wettbewerbsklausel in den Verträgen mit den Franzosen schränkt den Handlungsraum der Deutschen ein. Die Verhandlungen zwischen Siemens und den Russen waren vor einem Monat angelaufen. Erst vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die neue Partnerschaft noch im März besiegelt werden könnte. "Nur vier Wochen nach der Einladung von Premierminister Wladimir Putin können wir mit der Unterzeichnung der Vereinbarung einen wichtigen Schritt in Richtung einer engeren Zusammenarbeit mit Rosatom gehen", sagte Löscher. Der Rosatom-Chef Sergej Kirijenko sprach von einer "vollwertigen Partnerschaft". "Der bisherige Verlauf der Gespräche zeigt, dass wir aufgrund unserer Erfahrungen aus gemeinsam durchgeführten Geschäften und Projekten ein gutes Verständnis füreinander entwickelt haben." Finanzielle Details der Vereinbarung wurden zunächst nicht genannt. "Das ist jetzt ein erster Schritt, jetzt muss das Ganze präzisiert werden", sagte ein Siemens-Sprecher. In der neuen Kooperation will sich der deutsche Konzern erstmals wieder im "heißen Bereich" der Nukleartechnik engagieren. Basis dafür ist die russische Druckwasserreaktor-Technologie (WWER). Bislang liefert Siemens nur konventionelle Technik für Kernkraftwerke wie Turbinen und Steuerungsanlagen. Löscher bezeichnete die Kernenergie als einen "unverzichtbaren Bestandteil" eines nachhaltigen Energiemix. Auch künftig werde sie eine wichtige Rolle bei CO2-armer Stromerzeugung spielen. Weltweit werde bis 2030 der Neubau von 400 Kernkraftwerken mit einem Investitionsvolumen von mehr als einer Billion Euro prognostiziert. Siemens sei mit seinem Energiesektor weltweit der einzige vollintegrierte Anbieter entlang der gesamten Energieumwandlungskette - von der Förderung über die Energieerzeugung und -übertragung bis hin zur Verteilung elektrischer Energie. Strategisches Ziel des Gemeinschaftsunternehmens sei entsprechend, den gesamten nuklearen Kreislauf anzubieten - von der Produktion von Kernbrennstoff bis hin zur Stilllegung von Atomkraftwerken. Die Politik hatte bereits ihre Zustimmung zu dem deutsch-russischen Nuklearbündnis signalisiert. http://www.n-tv.de/1113846.html
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Berichte aus Belarus & Deutschland |
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28.08.2010 Arbeitsgemeinschaft der Tschernobyl Initiativen in NRW Einladung Samstag 02.10.10 nach Münster
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01.08.2010 Protokoll der Tagung der „Arbeitsgemeinschaft der Tschernobyl Initiativen in NRW" 06.03.10 in Herten.
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05.06.2010 Lüneburger humanitäre Paketaktion mit der Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“ Minsk, Belarus Nach unserer langjährigen Erfahrung in der Durchführung solcher Aktionen lernten wir im Voraus das Angebot und die Preise der Märkten und Supermärkten kennen, mit dem Ziel, die preiswertigsten Varianten bei der Einkauf zu finden. Bei solchen Mengen des Eingekauften kann man in einigen Fällen bestimmte Ermäßigungen verhandeln. Man muß nur aktiv danach suchen. In diesem Sinne haben auch einen Erfolg erreicht. Der Preis dafür war aber den entfernten Sitz des Marktes – außerhalb der Stadt. Da der Bus uns zur Verfügung stand, betrachteten wir etwas verlängerte Fahrt bis zum Markt als keinen bemerkenswerten Nachteil.
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02.06.2010 Freundschaft für immer – Rottweil zu Gast in Belarus ag. Rottweil. Sieben Tage lang war eine Jugendgruppe aus Rottweil unterwegs in Belarus, dem noch recht unbekannten östlichen EU-Nachbarland und brachten einen Sack voller Eindrücke und viele neue Freunde mit. Die fast 2000 Kilometer lange Strecke in die Hauptstadt Minsk legten sie im Schlafwagen-Express ziemlich bequem zurück und fanden sich nach einem Tag Fahrt in einem Land wieder, das die Extreme vereint.
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09.03.2010 Spendenstand im Schneegestöber rentiert sich ROTTWEIL, 9. März (pm) - In heftigem Schneegestöber harrten die Jugendlichen der Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung am Samstag an ihren Stand auf dem Wochenmarkt tapfer aus und sammelten Geld- und Sachspenden für Tschernobylprojekte in Weißrussland
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12.02.2010 Die Bürgerinitiative für eine Welt ohne radioaktive Bedrohung Rottweil unterstützt den behinderten Studenten Dima Chmurtschik aus Weißrussland.
10.01.2010 Belarussische Weihnachten Kleine Beschreibung des Weihnachtstreffens der Teilnehmerinnen des Wochenendklubs „Brücke zwischen den Generationen“
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