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20.10.2012


Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
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21.09.2010
Verstrahlte Pfifferlinge im Handel entdeckt
Pfifferlinge aus Osteuropa sind manchmal strahlenbelastet.
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29.03.2009
Der Reaktor lebt und tötet weiter

London (dpa) Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Zählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt.


17.02.2009
Lost Paradise
Ein neuer Film von Stefan Heinzel (89 Millimeter)


07.02.2009
IPPNW Presseinfo 06.02.2009
Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkische Dörfer


24.12.2008
Praxis der Visumsvergabe an der Deutschen Botschaft in Minsk, Belarus
Kleine Anfrage der Abgeordneten Marieluise Beck Bündnis 90/Die Grünen (Bremen)
PDF (2,4 MB)


10.04.2008
NRW-Landesversicherungen für das Ehrenamt


16.01.2007
Infos Reisen und Hilfslieferungen
Transit Polen nach Belarus.

Deutsch-Belarussische Partnerschaftskonferenz 2005 PDF Drucken E-Mail
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Montag, den 21. April 2008 um 15:30 Uhr

des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk

"Gemeinsam Projekte entwickeln" - Geseke 11. 02. - 13. 02. 2005

Über 400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Belarus und Deutschland trafen sich zu intensivem Austausch und engagiertem Planen der zukünftigen Zusammenarbeit für zwei Tage in Geseke. Viele deutsche Initiativen konnten schon am 08. 02. abends ihre belarussischen Gäste begrüßen und bis zum Tagungsbeginn in Geseke wichtige Vorabsprachen für die gemeinsame Arbeit vor Ort treffen. Die sehr große inhaltliche und organisatorische Leistung des IBB in der Vorbereitung und Durchführung der Partnerschafts-Begegnung sei besonders hervorgehoben.

Die Anwesenheit wichtiger politischer Vertreter aus beiden Ländern , wie z.B. des stellvertretende Außenministers Alexander Michnewitsch und einer Mitarbeiterin des Departements für humanitäre Zusammenarbeit ,Frau Oxana Petrenja, sowie des deutschen Botschafters in Minsk, Dr. Martin Hecker, zeigen den Stellenwert an, den diese Tagung auch offiziell hat.

Die für die meisten Teilnehmenden neue Gruppenarbeitsform des "Open Space" am zweiten und dritten Tag bot allen die Möglichkeit, sich in knapp 90 Kleingruppen aktiv einzubringen und eine große Bandbreite von Ergebnissen zu erarbeiten : Wohl annähernd alle Projekte , die bereits bestehen, wurden in ihrer Vielfalt vorgestellt und diskutiert, neue Ansätze und Lösungsmöglichkeiten wurden gesucht und oft gefunden, gemeinsame Planungen für die Zukunft wurden vereinbart - die Kombination von Bewährtem und Neuem war und ist dabei besonders beeindruckend. Hier wurde etwas in die Wege geleitet, was sich sicherlich sehr positiv auswirken wird - vor allem für die Menschen in Belarus. ( Eine Dokumentation der Open-Space-Ergebnisse wird über das IBB erhältlich sein. )

Natürlich standen in vielen Einzel- und Kleingruppengesprächen während der Tagungspausen und am Abend die Probleme im Mittelpunkt, die nach der Präsidenten-Rede vom 17. 11. 04 zu Erschwernissen der humanitären Hilfe und vor allem der Reisebedingungen der Kinder geführt haben. Sie wurden u.a. auch in den offiziellen belarussischen Redebeiträgen erwähnt. Nicht verschwiegen sei an dieser Stelle, dass die Ausführungen des stellvertretenden Außenministers z.B. zur wirtschaftlichen Situation im Lande ( "belarussisches Durchschnittseinkommen beträgt 200 $, 100-qm-Wohnung mit Komfort kostet 30 $" ) besonders bei vielen belarussischen Teilnehmern Kopfschütteln und sogar Gelächter hervorriefen, und die Behauptung der Vertreterin des Departements für humanitäre Zusammenarbeit, 50 % der medizinischen Hilfslieferungen und 30 % der übrigen humanitären Hilfe müssten als "unbrauchbar" weggeworfen werden, für große Verärgerung engagierter deutscher Teilnehmer sorgte. Beide aber sagten übereinstimmend, dass es kein generelles Verbot der Kinderreisen geben soll.
Der Wunsch aller Teilnehmenden, dass diese belarussischen Zusagen auch in Zukunft gelten, wurde deutlich in der einstimmigen Verabschiedung der "Erklärung von Geseke 2004" , deren Text wir veröffentlichen.

Zum Ende der Tagung sprach der Leiter des IBB, Peter Junge-Wentrup, eine Einladung an deutsche Initiativen in das belarussische Parlament für den Tschernobyltag, den 26. 04. 05, aus.

In den einzelnen Gruppen wird hierüber z.Zt. eine inhaltliche Diskussion geführt.

Für die BAG gelten folgende Voraussetzung zur Annahme der Einladung :

Eine unabhängige Berichterstattung in Belarus muss sichergestellt sein.
Da nicht das Parlament sondern der Präsident allein über "Kindererholungsreisen ins Ausland" entscheidet, muss von der Präsidialverwaltung ein Signal der Entwarnung ausgehen, das bisher fehlt .

Die Kinderreisen dürfen vom Staat nicht dazu instrumentalisiert werden, über belarussische NGO´s zu verfügen und Geldmittel westlicher NGO´s einzufordern.
Wir können als Zivilgesellschaft die demokratischen Vorbehalte der europäischen Staatengemeinschaft und Öffentlichkeit nicht unterlaufen und damit unsere Glaubwürdigkeit verlieren. Darum muss sichergestellt sein, dass der Zweck der Reise ausschließlich humanitärer Art ist und die Fortsetzung der Kinderreisen ins Ausland zum Ziel hat.

Es muss gewährleistet sein, dass unsere belarussischen Partner gleichberechtigt mit uns deutschen Tschernobylinitiativen eingeladen werden.

Die Tschernobyl-Resolution der UNO vom 21. 12. 1990 , die Kinderrechtskonvention vom 20. 01. 1989 - insbesondere deren Art. 24, 29 und 39 - und das Deutsch-Belarussische "Memorandum of Understanding" vom März 1994 müssen eindeutig von belarussischer Seite als gemeinsame Handlungsplattform anerkannt werden.

Bevor wir uns zu einer Teilnahme an der Delegationsreise entschließen, erwarten wir eine überzeugende Klarstellung dieser Punkte, denn wir möchten nicht kontraproduktiv vereinnahmt werden.

Eva Balke

 
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