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Die Friedensinitiative Nottuln feiert ihr 25jähriges Bestehen PDF Drucken E-Mail
Berichte & Reportagen
Montag, 21. April 2008 um 16:41

Nottuln. 1300 Arbeitssitzungen, dazu 500 kleine und große Veranstaltungen - das ist die Bilanz der Friedensinitiative Nottuln (FI) nach 25 Jahren. Seit Beginn dabei: Heinz Böer, Ursula Hülsbusch und Robert Hülsbusch. Im Herbst 2006 feierte die Friedensinitiative Nottuln ihr 25jähriges Bestehen mit einer Reihe von Veranstaltungen. Den Auftakt dazu bildete ein großes Fest auf der Leopoldshöhe. Zu diesem Fest hatte die FI alle Aktiven, die Vereinsmitglieder und viele weitere Menschen, mit denen die FI zusammen arbeitet, eingeladen.

Gegründet wurde die Friedensinitiative Nottuln 1981 im Rahmen der Auseinandersetzung um die Stationierung neuer amerikanischer Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik Deutschland. Diese Auseinandersetzungen wurden so auch in Nottuln geführt - nicht immer sehr friedlich, schätzt Heinz Böer rückblickend die vielen Diskussionen heute ein. Nach 1985 weitete die FI ihr Arbeitsgebiet schnell aus und legte einen umfassenden Friedensbegriff zugrunde. Frieden - Umwelt - Dritte Welt, das sind seitdem die Schwerpunkte der Arbeit der Nottulner FI. Zum Ende des ersten Dekade der FI - um 1990 herum - waren dann viele Projekte auf dem Weg gebracht: Nottuln begann über eine neue Städtepartnerschaft mit einer Stadt in Osteuropa nachzudenken. Die erste Kinderferienfreizeit ftir Tschernobyl-Kinder wurde eingestielt. Heute gestaltet die FI das politische Lebender Gemeinde aktiv mit: Die Fl sitzt mit am Runden Tisch gegen Gewalt, arbeitet mit Aktionskreis Joao Pessoa, ist im Vorstand des Komitee für Städtepartnerschaft vertreten und entwickelt den Prozess Lokale Agenda mit. In den Bereichen Frieden, Umwelt und Entwicklung steht die FI oft im Zentrum Nottulner Projekte, ist treibende Kraft. Ursula Hülsbusch: "Bei vielen Projekten übernehmen wir die Aufgabe, die globalen Auswirkungen unseres Handeins hier in Nottuln und in der Region zu thematisieren." Um diese Arbeit leisten zu können, treffen sich nach wie vor 15 aktive FI-Mitglieder jeden Montag um 20 Uhr in der Alten Amtmannei. Unterstützt werden sie durch die 80 Vereinsmitglieder, die finanziell und ideell die Arbeit mittragen. Über 200 Bürgerinnen und Bürger in Nottuln und in der Region erhalten regelmäßig einen E-Mail-Newsletter und werden so über die Arbeit und über Veranstaltungen der FI iluormiert. Eine umfangreiche Internetseite kündigt dazu die Veranstaltungen an und dokumentiert die Arbeit (fi-nottuln.de)

Robert Hülsbusch 05.10.06

 

Ingeborg Bispinck-Weigand und Robert Hülsbusch moderierten die Festveranstaltung für ihre ca. 100 Gäste. 
Auf 25 Jahre FI-Arbeit können drei von vielen Gründungsmitgliedern zurückblicken: Heinz Böer, Ursula Hülsbusch, Robert Hülsbusch. 
Barbara Gladysch „Mütter für den Frieden“ Düsseldorf erläuterte den Anwesenden ihr Projekt „Kleiner Stern“ in Tschetschenien.  
Gefeiert wurde heftig. Zuerst brachten die „Fünf Hüte“ die Anwesenden in Hochstimmung und zum Schluss wurde bis in den frühen Morgen nach der Kapelle „Mother pride“ getanzt 
   
 
 
 
Berichte aus den Regionen

12.08.2008
Initiative Nordschwarzwald

Kinder in Tschernobyl
Pfalzgrafenweiler e.V.

Aus dem Programm:

  1. Sonderschul-Internat Rudensk
  2. Tagesstätte „Offene Tür“ in Minsk
  3. Hilfe für Multiples Sklerose Kranke
  4. Straßen- und Waisenkinder in Minsk
  5. Schulzentrum Gischenka am Rand der Todeszone
  6. Sozialwaisen in Slawgorod


www.kit-neu.de


08.03.2008
Initiative Rostock
Der Rostocker Verein „Ferien für die Kinder von Tschernobyl“ stellt sein vorläufiges Jahresprogramm für 2008 vor.


02.05.2007
Initiative Ostfriesland
Initiativen für die Kinder von Tschernobyl in Ostfriesland stellen sich vor.

23.03.2007
Ein Verein stellt sich vor
Tschernobyl-Hilfe "Raduga" Gelsenkirchen e.V.
www.raduga-tschernobyl-hilfe.de

 

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