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11. Jugendkonferenz in Minsk PDF Drucken E-Mail
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Mittwoch, 16. April 2008 um 23:03

Bericht über die Durchführung der 11. Jugendkonferenz

„Blick in die Zukunft. Perspektiven und Prioritäten der Jugend“
16. – 17. Dezember 2006, Minsk

Am 16.-17. Dezember hat in Minsk 11. Jugendkonferenz „Blick in die Zukunft. Prioritäten und Perspektiven der Jugend“ stattgefunden. Dieses traditionelle Jugendforum wurde von „Den Kindern von Tschernobyl“ e.V., „IAhZ“ e.V. und „SJZ „Zukunftswerkstatt“ e.V. durchgeführt.

Nicht umsonst haben junge Leute Weißrusslands die wichtigste Frage, die jeden betrifft, angeschnitten: was erwartet Jugend morgen, wie ist das nächste Jahr, Monat oder Tag des Lebens? Was hängt von jedem von uns ab und was ist vom Staat abhängig? Auf diese und viele andere Fragen hat belarussische Jugend Antworten gesucht und Perspektiven ihres Lebens besprochen.

Als Teilnehmer sind zur Konferenz 100 junge Leute gekommen, die 12 regionale Jugendzentren und Initiativen vertreten, als Freiwillige in ökologischen, sozialen und Bildungsorganisationen und NGOs tätig sind, und es waren Studenten und Studierende der Stadt Minsk.

Die Durchführung der Konferenz ist dank Unterstützung unserer alten Partner – gemeinnützigen und gesellschaftlichen Initiativen Deutschlands– möglich geworden.

Die Konferenz wurde durch Musikaufführung des Organisationskomitees und Begrüßungsworte für Teilnehmer und Gäste der Konferenz von Irina Gruschewaja – Vorstandvorsitzende IAhZ und von Gennadij Gruschewoj– Vorstandvorsitzende „Den Kindern von Tschernobyl“ e.V.

Den Vortrag „Prioritäten und Perspektiven der Jugend Weißrusslands“ hat der erste Stellvertretende des Leiters der sozialdemokratischen Partei Weißrusslands Wladimir Nestjuk gehalten. Er hat aktuelle ökonomische und politische Situation in Weißrussland und die Teilnahme der Jugend in vorgehenden Prozessen analysiert.

Nach dem Vortrag hat sich eine aktive Diskussion entwickelt, während deren junge Leute viele Fragen gestellt haben und ihre Meinungen und Auffassungen geäußert haben. Die Jugend will besser leben und ist bereit dafür zu arbeiten.

Fortgesetzt wurde die Konferenz mit der Arbeit in thematischen Workshops, deren Moderatoren Freiwillige aus Minsker und Mogilewer Jugendzentren und ökologischer Organisation „Nerusch“ in Baranowitschi waren. Die Teilnehmer der Konferenz konnten in 8 thematischen Workshops arbeiten, und jeder hatte Möglichkeit die Fragen besprechen, die für ihn besonders interessant und wichtig sind.

Es waren folgende Themen zum Besprechen angeboten: „Deine Spur auf der Erde“, „Jugendzentren: wie arbeitet man effektiv“, „Wie wird man zum Jugendleader“, „Problem der sexuellen Bildung“, „Wie können Menschen mit begrenzten Möglichkeiten eine gute Stelle finden, ohne sich zu begrenzen“, „Wie findet man Geld für…“, „Projektierung und Finanzierung von Jugendprojekten“, „Rechte und Möglichkeiten der Jugend“.

Am Abend hat alle Teilnehmer Unterhaltungsprogramm und Neujahrskarneval mit Auftritten und Wettbewerben erwartet. Als Eintrittskarte galt Maskenkostüm. Es waren König und Königin des Balls ausgewählt.

Am zweiten Tag der Konferenz war die Arbeit ausgewertet und Präsentationen aller Arbeitsgruppen vorgestellt. Auf der Bühne waren kleine Theaterstücke vorgestellt, die mit von den Teilnehmern ausgearbeiteten Plakaten, Schautafeln und Schematen versehen waren.
Ergebnisse der Konferenz hat Natalja Jakutowitsch – die Ratsvorsitzende des SJZ „Zukunftswerkstatt“ ausgewertet. Sie hat auch allen Kreativität und Erfolg gewünscht.

Die 11. Jugendkonferenz hat bestätigt, dass junge Leute in Belarus ihre aktive Lebensposition haben, und dass sie bereit ist selbständig ihre Zukunft zu bauen.

Auf Wiedersehen im April 2007 auf dem 8. Jugendfestival „Zusammen verändern wir die Welt“!

TeilnehmerInnen der VI Jugendkonferenz in Minsk.
Bild Mitte: Dr. Irina Gruschewaja Leiterin IAHZ
Obere Reihe zweite von links: Natascha Jakutowitsch Leiterin Jugendkonferenz
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Berichte aus den Regionen

12.08.2008
Initiative Nordschwarzwald

Kinder in Tschernobyl
Pfalzgrafenweiler e.V.

Aus dem Programm:

  1. Sonderschul-Internat Rudensk
  2. Tagesstätte „Offene Tür“ in Minsk
  3. Hilfe für Multiples Sklerose Kranke
  4. Straßen- und Waisenkinder in Minsk
  5. Schulzentrum Gischenka am Rand der Todeszone
  6. Sozialwaisen in Slawgorod


www.kit-neu.de


08.03.2008
Initiative Rostock
Der Rostocker Verein „Ferien für die Kinder von Tschernobyl“ stellt sein vorläufiges Jahresprogramm für 2008 vor.


02.05.2007
Initiative Ostfriesland
Initiativen für die Kinder von Tschernobyl in Ostfriesland stellen sich vor.

23.03.2007
Ein Verein stellt sich vor
Tschernobyl-Hilfe "Raduga" Gelsenkirchen e.V.
www.raduga-tschernobyl-hilfe.de

 

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