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Wichtige Hinweise |
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20.10.2012
Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. Kontakt Freiwilligendienste in Deutschland: Tel.: 0721 354806-130 Fax: 0721 354806-181 E-Mail: fsj-bfd[at]freunde-waldorf.de
Internationale Freiwillige können sich für 12 Monate in einer sozialen Einrichtung in Deutschland engagieren. Alles über die Rahmenbedingungen, Anforderungen und Leistungen hier.
21.09.2010 Verstrahlte Pfifferlinge im Handel entdeckt Pfifferlinge aus Osteuropa sind manchmal strahlenbelastet.
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29.03.2009 Der Reaktor lebt und tötet weiter London (dpa) Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Zählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt.
17.02.2009 Lost Paradise Ein neuer Film von Stefan Heinzel (89 Millimeter)
07.02.2009 IPPNW Presseinfo 06.02.2009 Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkische Dörfer
24.12.2008 Praxis der Visumsvergabe an der Deutschen Botschaft in Minsk, Belarus Kleine Anfrage der Abgeordneten Marieluise Beck Bündnis 90/Die Grünen (Bremen) PDF (2,4 MB)
10.04.2008 NRW-Landesversicherungen für das Ehrenamt
16.01.2007 Infos Reisen und Hilfslieferungen Transit Polen nach Belarus. |
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Wichtige Hinweise
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Mittwoch, den 24. April 2013 um 17:55 Uhr |
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Am Donnerstag den 25.04.2013 findet um 21:00 Uhr eine Kerzenaktion zum Gedenken der Opfer von Tschernobyl und Fokushima statt. Treffpunkt ist der Neumarkt in Gelsenkirchen ( vor der Sparkasse). Es wird gebeten das jeder eine Kerze oder ein Teelicht mitbringt. Über Zahlreiche Besucher würden wir uns sehr freuen. 
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Berichte & Reportagen
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Mittwoch, den 24. April 2013 um 11:50 Uhr |
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ortage vom 23.04.2013 auf arte.
Atomfriedhof Arktis
Die Arktische See ist das weltweit wichtigste Fanggebiet für Kabeljau. Von hier kommt auch Fisch nach Europa. Doch auf dem Meeresboden lauern Gefahren. Versunkene Atom-U-Boote liegen hier, Tausende Metallkisten voller radioaktiver Abfälle, ganze Kernreaktoren, manche davon noch mit abgebrannten Brennelementen bestückt. Die russische Nordmeerflotte entsorgte ihre Nuklearabfälle im Eismeer in geringen Tiefen. Weit ab von jeder kritischen Öffentlichkeit verschwand das strahlende Erbe des Atomzeitalters in den Fjorden zwischen Norwegen und Russland. Wahrscheinlich wurde nicht einmal alles verzeichnet, was bei den geheimen, militärischen Verklappungsaktionen auf den Grund der Arktischen See befördert wurde.
Internationale Wissenschaftlerteams versuchen inzwischen, die Versenkungsstellen zu orten und Karten zu erstellen. Das Gefährlichste sind wohl drei alte sowjetische Atom-U-Boote, die hier auf Grund liegen. Die Außenhüllen der U-Boote rosten erschreckend schnell. Unterwasseraufnahmen zeigen Risse in den Bordwänden. An vielen Stellen kann das aggressive Salzwasser in die Boote eindringen. Messungen zeigen: Schon seit langem entweicht Radioaktivität. Sollte Wasser in die heiße Zone der Reaktoren eindringen, so warnen russische Experten, könnte es zu einer nicht mehr kontrollierbaren Kettenreaktion kommen.
Russische Beamte haben in einem Bericht, der nicht zur Veröffentlichung bestimmt war, empfohlen, zwei der drei Atom-U-Boote bis spätestens 2014 zu bergen. Aber geht das überhaupt so schnell? Der Aufwand wäre enorm, die Aktion riskant. Wenn der Rumpf bricht, könnten die Reaktoren beschädigt werden. Doch bis heute liegt kein Auftrag der russischen Regierung für eine Bergung vor. Es bestehe "keine akute Gefahr", so die amtliche Sprachregelung. Doch interne russische Regierungsdokumente zeigen: In Wahrheit steht eine Umweltkatastrophe bevor.
(Deutschland, 2013, 26mn) SWR
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Berichte & Reportagen
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Mittwoch, den 24. April 2013 um 11:22 Uhr |
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Reportage vom 23.04.2013 auf arte.
Versenkt und Vergessen
Heute sind die mehr als 100.000 Tonnen radioaktiver Abfälle, die auf dem Meeresgrund vor Europa liegen, längst vergessen. Früher wurden die Versenkungsgebiete regelmäßig untersucht und Meeresboden, Wasser und Fische auf Radioaktivität kontrolliert. Tatsächlich fanden Forscher dabei Radionuklide, die darauf hindeuten, dass Fässer leckgeschlagen sind. In Fischen wurden Spuren von Plutonium gefunden. Doch dann stellten die Regierungen die Untersuchungen in der Umgebung der sogenannten "Dumping Grounds" einfach ein. Welche Gefahren gehen heute von diesen Fässern aus?
Die Filmemacher Thomas Reutter und Manfred Ladwig haben sich mit einem Schiff, Spezialausrüstung und Unterwasserkameras auf die Suche nach den versenkten Atommüllfässern gemacht. Ein aussichtsloses Unternehmen, glaubte Greenpeace, denn die exakte Position der versunkenen Fässer ist unbekannt. Doch Harald Zindler, einer der Aktivisten, die damals im Schlauchboot gegen die Verklappungen kämpften, geht schließlich mit an Bord. Von der britischen Kanalinsel Alderney aus bricht das Team auf, den versunkenen Atommüll im Ärmelkanal zu finden.
Archivaufnahmen und Dokumente zeigen, wie sorglos und unverantwortlich bei der "Entsorgung" zu See mit Atommüll umgegangen wurde. Heute wäre sie illegal und kriminell. Wer war damals für diese Versenkungen verantwortlich? Die Filmemacher sprechen mit Zeitzeugen, verantwortlichen Politikern und Greenpeace-Aktivisten von damals. Sie zeigen aber auch, welche Schäden die radioaktiven Altlasten bei Menschen und in der Umwelt mittlerweile angerichtet haben. Sie befragen Wissenschaftler in ihren Laboren, nehmen selbst Proben und lassen diese analysieren.
Seit 1995 ist es zwar weltweit verboten, Atommüll von Schiffen aus ins Meer zu werfen. Es ist aber immer noch erlaubt, radioaktives Abwasser von Land aus ins Meer einzuleiten. Und genau das geschieht jeden Tag. Wiederaufarbeitungsanlagen pumpen flüssigen Atommüll in die Irische See und in den Ärmelkanal. Und auch die Langzeitfolgen der atomaren Meeresverschmutzung sind weitgehend unbekannt. Dass es darüber kaum Informationen gibt, ist kein Zufall: Die wahre Faktenlage wird geleugnet, heruntergespielt oder verheimlicht. Die Verantwortlichen beschönigen seit Jahren das wahre Ausmaß der Gefahren, die von dem versenkten und vergessenen Atomendlager im Meer ausgehen.
(Deutschland, 2013, 52mn) SWR
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Berichte & Reportagen
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Donnerstag, den 06. Dezember 2012 um 22:19 Uhr |
Fukushima und Tschernobyl Gemeinsamkeiten zu ReaktorkatastrophenAtomindustrie und Politik in beiden Ländern entschuldigten sich, verbeugten sich und logen viel.
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Nach Tschernobyl Ungewöhnliche Strahlenschäden an Schweine Föten aus der Sammlung des ukrainischen Biologie-Professor Vyacheslav Konovalov Kiew. Prof. Konovalovs Erforschung an biologischen Mutationen, mit dem Ergebnis der Strahlung und chemischer Kontamination durch das Reaktorunglück in Tschernobyl.
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 25 Jahre sind seit TSCHERNOBYL vergangen, aber im Zentral-Krankenhaus von Kiew sterben 90% der Säuglinge bevor sie das 1. Lebensjahr erreichen!
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Gesunder Bläuling der Art Zizeeria maha: Die Wissenschaftler sehen es als erwiesen an, dass die Strahlung aus dem havarierten AKW Fukushima den Tieren schwere Erbgutschäden zugefügt hat.
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Mutierter Schmetterling: Die Tiere in der Fukushima-Region wiesen Schäden an den Augen und verkümmerte Flügel auf.
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Ein Bericht von Dr. Dörthe Siedentopf über ein Dorf in der Präfektur Fukushima und eine 5 Städtereise
Im Anschluss eines Kongresses fuhren etwa 30 Teilnehmerinnen in die 1,5 Bahnstunden von Tokio entfernte Stadt Fukushima. Dort steht ein Bus, der uns zur 20 km Zone fährt in den Ort Kaeru Kawauchi. Die Fahrt wurde vorbereitet von einer Organisation "peace boat" und PANW, physicians against nuclear war. PANW gehören knapp 1000 Ärzte an und wurde 1987 gegründet "in the spirit of fighting against the nuclear war and abolishing the nuclear weapons". Seit Fukushima wenden sich diese Ärzte offen auch gegen AK.Ws und klären über die Folgen der freigesetzten Radioaktivität auf. Die japanische IPPNW- JPPNW- hat laut Internet 3000 Mitglieder und wendet sich nicht gegen AK.Ws. Wir fuhren durch bergige, bewaldete Gegenden, kamen durch verlassene Dörfer (unmanned area), sahen die riesigen blauen Säcke in denen die abgetragene radioaktiv verseuchte Erde aufbewahrt wird; Millionen Bq./kg Erde. Im Bus messen wir 3,5f.1Svlh draußen sei 1,5 Mal so viel. Während der Fahrt erfahren wir viele Einzelheiten: Es gibt evakuierte Menschen, z. Zt. etwa 340 000 und freiwillige Flüchtlinge. Sie stammen nicht nur aus der Präfektur Fukushima, sondern auch aus dem Osten Tokios und der angrenzenden Präfektur. Nur die Evakuierten erhalten finanzielle Kompensationen; offiziell von Tepco, aber jeder weiß, die Regierung zahlt, denn Tepco sei pleite. In einem weiten Tal besuchen wir einen Farmer. Vor seinem Reisfeld befindet sich ein Tümpel auf dem Enten und Gänse schwimmen. Sie sollen das Cs137 aus dem sumpfigen Reisfeld entfernen, und wenn ihr Fleisch weniger als 100 Bq enthalte, dann könne man getrost im November seinen Reis essen. Das Risiko des Rauchens sei größer meinte er- er fühle sich hier sicher. In den Ort sind 25 Kinder zurückgekehrt, die Schule wurde wieder eröffnet (früher 250 Kinder). Es gibt 150 Notunterkünfte, flache Bauten, für Menschen, in deren Dörfern die Dekontamination noch läuft. Im Laden werden die örtlichen Gemüse auf ihre Radioaktivität untersucht -jeder kann kostenlos sein eigenes Gemüse testen lassen. Vor einem Bürgerhaus steht ein Dosimeter. 0,194f.1Svlh - 5 m entfernt misst Lars Polmeier den 3 fachen Wert. Im Haus befindet sich eine Tagesklinik mit 7 Betten, zahnärztliche und medizinische Versorgung, soziale Betreuung. Der Arzt ist von einer hoch verstrahlten Stadt hier her gezogen, ein Neurochirurg. Vor dem Unfall wurde kein Jod verteilt, aber 16 Tage danach, was medizinisch keinen Effekt hat. Am Waldrand zeigt ein rotes Band die Grenze der Dekontamination an. Der Bürgermeister erzählt, wie zeitweilig 6000 Menschen im Ort untergebracht waren. Die Strahlung sei jetzt gering, 400 Menschen arbeiteten früher im AKW, jetzt sind 100 mit der Dekontamination beschäftigt. Die Bedrohung durch den Reaktor 4 - 1500 Brennstäbe müssen dort 5-10 Jahre lang in einem havarierten Abklingbecken gekühlt werden - belastet alle dazu die fortlaufende Verseuchung des Ozeans. Zurück in Fukushima hören wir 2 Professoren von der Universität. In Fukushima wurde in diesem Jahr eine JPPNW Gruppe gebildet. Ein Psychiater sprach von der schwierigen Evakuierung der Patienten, viele kamen dabei ums Leben. 900 Betten werden gebraucht, es gibt nur 40. Mit Hilfe von Kollegen aus den USA versuchen sie nun eine neue psychiatrische Versorgung zu installieren. Prof. Suzuki berichtete von SD Untersuchungen an 360 000 Kindern bis zum 18. Lj. in der gesamten Präfektur. 4 000 seien bisher im Krankenhaus untersucht, 36 000 in Schulen. Bei 35% habe man kleine Zysten und Knoten gefunden. Die seien aber unproblematisch und in 2 Jahren, wird den Eltern gesagt, werde man wieder schauen. Das sehen wir anders: Knoten und Zysten gehören in keine kindliche Schilddrüse! Dagegen hat ein Gremium von Bürgern und Ärzten bei der Gesundheitsministerin protestiert und gefordert, dass mindestens einmal im Jahr untersucht wird und dass alle Befunde den Familien offen gelegt werden und dass nicht nur in der Präfektur Fukushima untersucht werden darf, sondern überall im Land. Der Geheimhaltung von Befunden, der Ablehnung von Untersuchungen, dem großen Misstrauen den Klinikärzten gegenüber begegneten wir während einer Vortragsreise in 5 Städten. J. Patterson, der designierte Präsident von PSR - physicians for social responsibility USA- und ich besuchten Basisgruppen, nahmen an Beratungsgesprächen von unabhängigen Ärzten mit besorgten Bürgern teil, lernten kämpferische Protestierer kennen, die eigene Messungen vornehmen, die "hot spots" identifizieren, soziale Projekte betreiben. Während J.P. den nuklearen Irrweg zum Thema hatte, redete ich über die Folgen von Tschernobyl in Deutschland und Belarus nach der Katastrophe und jetzt, 26 Jahre später. Auf die vielen Fragen hatten wir oft keine Antwort, im Gepäck die japanische Version von "Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl", 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe, das einige bereits kannten. Alle kämpfen gegen die Inbetriebnahme der AKWs, und von Hiroaki Koide, einem bekannten Prof. aus Kyoto, erfuhren wir, dass Japan 20-30% Überkapazität an Strom besitzt. Fassungslos hat mich der Umgang mit dem verseuchten Tsunamimüll gemacht: 10% wird dem Hausmüll beigemischt, und in bisher unverstrahlten Präfekturen verbrannt. Damit wird das ganze Land verseucht. Prof. Koide sieht als einzige Lösung, dass das Gebiet um die Reaktoren als unbewohnbar und zur Deponie erklärt wird. Den Menschen wird dagegen vermittelt, sie könnten dort wieder leben ...Die Entscheidung der örtlichen Gremien, Fukushimamüll anzunehmen, sei juristisch anfechtbar, da keine parlamentarischen Beschlüsse vorlägen. Andere Juristen kümmern sich um die Belange der Opfer, die ihr Haus verloren haben, aber die Hypothekenzinsen weiter bezahlen sollen. Ich war auf die Zerrissenheit in der Gesellschaft nicht vorbereitet: Mutter und Kinder sind im Süden, der Vater arbeitet hunderte km entfernt; Diskriminierungen durch Lehrer und Mitschüler; in den Dörfern Spaltung durch Entschädigte und Nicht - Entschädigte, Zurückgekehrte und Fortgezogene. Meist sind es die Männer, die die verstrahlte Nahrung nicht fürchten, die Frauen sorgen sich; Misstrauen gegenüber jeder staatlichen Behörde; wer die öffentliche Sprachregelung und Verharmlosung der Ärzte und Verwaltungen nicht mitmacht, verliert seine Freunde "aber ich habe neue gefunden" hörten wir. Kein Gesundheitssystem, keine Regierung ist in der Lage, einen Super GAU zu handhaben. Wir haben nur eine Erde. Hören wir mit dem Wahnsinn auf! Abschalten!
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Stellungnahmen & Dokumentationen
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Freitag, den 12. Oktober 2012 um 12:12 Uhr |
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In Solidarität mit den Menschen in den verstrahlten Gebieten von „Tschernobyl",
- voll Sorge um Gesundheit und Leben der Kinder,
- aus Verantwortung für eine menschenwürdige Zukunft,
-
verbunden vor allem über die Belarussische Gemeinnützige Stiftung „Den Kinder von Tschernobyl" mit der
belarussischen Bürgerbewegung,
- vernetzt über regionale und nationale Netzwerke weltweit im Internationalen Rat „Für die Zukunft der Kin-
der von Tschernobyl"
leiten uns sieben gemeinsame Grundüberzeugungen:
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Berichte & Reportagen
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Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 12:05 Uhr |
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Für ihr langjähriges humanitäres Engagement infolge der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl und ihren Einsatz für die Entwicklung von Demokratie und Zivilgesellschaft in Belarus erhält die belarussische Bürgerrechtlerin Irina Gruschewaja die vom Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland (EBD) vergebene Auszeichnung „Frau Europas 2011“.
Die Germanistik-Professorin gründete 1989 gemeinsam mit ihrem Mann die Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“, die Auslandsreisen für Kinder aus verstrahlten Gebieten organisiert. Mehr als eine halbe Million Tschernobyl-Kinder sind seitdem auf Erholungsreisen nach Westeuropa gekommen. Die erste Bürgerinitiative in Belarus hat sich von einem Hilfswerk zu einer Demokratieinitiative entwickelt, die sich dem Einfluss und den Organisationsstrukturen des Staates entzieht: Betroffene werden zu Engagierten, Opfer zu Akteuren und Helfer zu Partnern. In Deutschland hat Gruschewajas Engagement zur Gründung von hunderten zivilgesellschaftlicher Tschernobyl-Initiativen geführt, die sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl" organisiert haben.
Der „Preis Frauen Europas – Deutschland“ feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum: Seit 1991 verleiht das Netzwerk EBD die Auszeichnung an Frauen, die sich durch ihr ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement für das Zusammenwachsen und die Festigung eines vereinten Europas einsetzen.
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Kultur
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Samstag, den 25. Februar 2012 um 09:18 Uhr |
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Verlag Klöpfer & Meyer Tübingen
Das Buch spielt in Weißrussland. Es porträtiert einen jungen Kulturjournalisten, der in dem autokratischen System immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen wird, und den die starren Strukturen zu Verrat, Betrügereien, schließlich sogar zu einem Mord treiben (siehe auch beigelegtes Informationsblatt). Martin von Arndt hat den Schalk im Nacken. Ein sehr unterhaltsamer, ein sehr humorvoller Autor. Elke Heidenreich
Martin von Arndt: ein großes politisches Talent, ein Autor von Rang. Die Zeit
Weiß der Teufel, dieser Martin von Arndt weis sich auszudrücken! Uns allen gratuliere ich zu diesem Wort Virtuosen! Jürgen Lodemann, in seiner Laudatio zum Thaddäus-Troll Preis für Martin von Arndt
Ich habe für diese Polit-Parabel seit 2008 in Weißrussland recherchiert, Oppositionelle und Underground-Künstler getroffen, vor allem aber Alltagserfahrungen gesammelt über das Leben in dieser sogenannten letzten Diktatur Europas. Des weiteren stehe ich natürlich auch gerne zu (Podiums-)Diskussionen, Gesprächen und Lesungen zur Verfügung. Eine erste Podiumsdiskussion zum Thema: „Wo keine Freiheit ist, hat Kunst keine Heimat“ findet am 27. März 2012 um 19.30 Uhr im Ver.di-Haus, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin statt. Dort spreche ich mit Andrej Khadanovich (Präsident des P.E.N. Belarus), Mirko Schwanitz (Osteuropa-Journalist) und Thomas Weiler (Literaturübersetzer aus dem Weißrussischen) über den Protest westeuropäischer Schriftsteller und Künstler gegen die Unterdrückung der Kunstfreiheit in Weißrussland. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung des Verbands deutscher Schriftsteller (VS).
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Stellungnahmen & Dokumentationen
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Samstag, den 14. Mai 2011 um 20:49 Uhr |
Heute im Bundestag 12.5.2011 Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung/Antrag
1. Grüne: Geheimvertrag zwischen IAEO und WHO kündigen
Berlin: (hib/AHE) Die Bundesregierung soll sich für eine sofortige Annullierung des Vertrags zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Atom-Energie-Behörde (IAEO) einsetzen. Im Gegenzug solle die Rolle der WHO bei der Untersuchung von Nuklearkatastrophen gestärkt werden, fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (17/5769), über den das Plenum heute Abend als Zusatzpunkt auf der Tagesordnung berät. Als Zeitfenster für einen entsprechenden Annullierungsantrag nennen die Abgeordneten die Generalversammlung der WHO vom 16. bis 24. Mai 2011 in Genf.
Der über “Jahrzehnte ”geheim gehaltene Vertrag“ von 1959 regele, dass Unter-suchungen zu Strahlungsfolgen durch die WHO im Einvernehmen mit der IAEO vorgenommen werden. Aus Sicht der Abgeordneten nehme die Atomenergiebehörde somit entscheidenden Einfluss auf die gesundheitliche Bewertung nuklearer Katastrophen, ohne dabei über ein Mandat oder über ausreichende Expertise und Unabhängigkeit zu verfügen.
Die Hauptziele beider Organisationen stünden in einem ”unauflösbaren Widerspruch“ – hier die Förderung der friedlichen Nutzung der Kernkraft, dort das Ziel, ”allen Völkern und Menschen zur Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu verhelfen“.
Dieser Widerspruch zeige sich nicht zuletzt in der ”unhaltbaren Differenz der Angaben über die Zahl der Todesfälle“ in Folge der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Auch bei der Katastrophe von Fukushima habe die WHO aktuell kein eigenes Team vor Ort, das Strahlenwerte unabhängig vom AKW-Betreiber Tepco und der IAEO erheben könnte. ”Adäquate Risikovorsorge und Katastrophenbewältigung“ aber brauchten unabhängige Erhebung, Bewertung und Veröffentlichung solcher Messdaten, schreiben die Grünen in ihrem Antrag.
Stefan Wenzel Bündnis 90 / Die Grünen Landesverband Niedersachsen MDL Fraktionsvorsitzender

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Projekte
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Mittwoch, den 20. April 2011 um 20:37 Uhr |
Kerzenaktion überall Erinnern und Mahnen

Mahnwachen mit Symbol der Tschernobyl-Kerze
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Friedensfahrt durch Europa Treffpunkt Genf – Für eine freie WHO Die Wahrheit sagen

Frieden ohne atomare Bedrohung
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„Den Kindern von Tschernobyl“ international
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Projekte
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Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 11:11 Uhr |
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„Tschernobyl“ ist bis heute nicht vergessen. Im Vorfeld des 25.Jahrestages des Super GAUs bereiten sich Initiativen weltweit auf diesen Tag vor: ein Tag des Gedenkens und des Mahnens. Eine ganze Generation liegt zwischen dem Ereignis und diesem Tag. Schon dies zeugt von der Ungeheuerlichkeit des Damaligen. Europa stand in Gefahr.
Burkhard Homeyer
Ehemaliger ev. Studentenpfarrer in Münster, Mitherausgeber des Siebenstern-Taschenbuches 579: Brücken der Verständigung, Für ein neues Verhältnis zur Sowjetunion, Gütersloh 1986, Mitbegründer und 1.Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ in Deutschland e.V. seit 1994.
Bundesarbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ in Deutschland c/o Burkhard Homeyer, 1.Vors., Karl-Immeermann-Str.28, 48165 Münster, 02501-70927, Fax -27417,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
, www.bag- tschernobyl.net
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Nützliche Links |
www.prof-schuchardt.deDie Stimmen der Kinder von Tschernobyl Erika Schuchardt/Lev Kopelev Eine Psychosozial-Studie
tekknorg.wordpress.comwww.life-upgrade.comPrivate, nicht-kommerzielle Blog-Webseite über Atomenergie, Tschernobyl und Weißrussland (Früher und Heute). Informationen aus IPPNW Papieren und Übersetzungen aus Tschernobyl Literatur ins Englische. Fotos, Berichte und Kurzfilme. Private and non-commercial Blog about atomic energy, Chernobyl and Belarus (past and present). Information from IPPNW papers and translations of German Chernobyl related information. Photos, reports and shortclips. |
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13.01.2012 Kinderkommission des Deutschen Bundestages begrüßt die Gründung des Deutschen Kinderschmerzzentrum Lesen... |
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